Ende der Reise in Sicht


Wir sind jetzt noch einen Tag hier in Chiang Dao, dann geht es mit dem Bus nach Chiang Mai und abends dann in den Nachtzug nach Bangkok. Wir haben ein 2-er Schlafabteil gebucht und hoffen, dass dies einiger bequem ist. Wir hatten vor Jahren schon einmal eine Nachtfahrt, von Laos nach Bangkok, und die war wirklich Ok.

Etwas Neues habe ich mir in den letzten Tagen ausgedacht: Ich werde den Blog in dieser Form nicht mehr weiter führen, da er mir zu arbeitsintensiv geworden ist: Texte verfassen, Fotos auf speicherfreundliche Größen herunterrechnen, in Ordnern zusammenfassen, in eine Cloud hochladen und dann den Link in den Text einsetzen – das ist mir definitiv zu viel Arbeit, zumal dieser Blog für mich schon lange nicht mehr die Funktion eines persönlichen Reisetagebuchs erfüllt.

Ich habe aktuell eine WhatsApp-Gruppe installiert, in die ich ohne nennenswerten Aufwand Fotos und Infos posten kann, wenn es sich anbietet. Jeder kann dann unmittelbar an unseren Erlebnissen teilhaben und sieht, was wir gerade machen.

Einige Freunde, von denen ich genau weiß, dass sie unsere Aktivitäten permanent verfolgen, sind bereits in der Gruppe; wer darüber hinaus dabei sein möchte, der schreibe mich bitte im Kommentarfeld an.

Liebe Grüße von Michael + Christa

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Chiang Dao (2)


Mit dem Roller haben wir gelegentlich die Umgebung erkundet, hier einige Fotos:

Umgebungsfotos

Inmitten von Reisfeldern fanden wir ein kleines Café, relativ primitiv aus Bambusmatten und Bambusstangen zurecht gezimmert, gleichwohl aber recht stabil. Das Tollste: Ein schneller WLAN-Anschluss… Da können wir in Deutschland nur neidisch hinschauen. Wir saßen dort bei einem leckeren Cappuccino etliche Zeit und schauten uns in der Gegend um. Sehr schön der Blick auf den Doi Dao direkt vor uns, den vier höchsten Berg Thailands.

Fotos Reisfelder

Einem tollen Himmelsspektakel konnten wir gestern Abend beiwohnen: Einer totalen Mondfinsternis im Zusammenhang mit einem sog. Blutmond, ein sehr seltenes Ereignis. Die Mondfinsternis haben wir nicht mitbekommen, wohl aber den Blutmond.

CU

Chiang Dao


Nach zwei entspannten Tagen in Fang sind wir mit dem Public Bus nach Chiang Dao gefahren, zu einer unser Lieblings-Orten in Thailand: In einem tropischen Garten sind Doppelbungalows aus Teakholz verstreut. Es ist eine himmlische Ruhe hier, von dem lauten Gezwitscher der Vögel einmal abgesehen. Das hat man in Thailand wirklich ganz selten!

Im Restaurant sitzt man gemütlich an einem kleinen Teich. Ked, die Inhaberin, kocht ganz vorzüglich: Gestern haben wir hier die bislang beste Khao Soi gegessen. Dies ist eine Spezialität in Nordthailand, Myanmar und Laos: Khao Soi sind Weizennudeln in einem würzigen Kokosnuss-Curry mit zartem Hähnchen. Die Currypaste wird mit schwarzem Kardamom gewürzt, dunkelrote Chilis geben Schärfe und frittierte Nudeln eine knusprige Textur.

Am Ankunftstag konnten wir uns direkt abends auf der mittlerweile wöchentlich stattfindenden Walking Street mit regionalen Leckereien verköstigen, unter sachkundiger Anleitung von Ked, unserer Gastgeberin.

Nachtrag zu Chiang Rai: Wir sind auf unserem Ausflug zum Elefantencamp auch am Wat Ring Khun, dem weißen Tempel, vorbei gekommen. Der Eintritt auf das große Gelände ist weiterhin frei, die Besichtigung des Tempels selbst (in dem man übrigens nicht fotografieren darf), kostet jetzt 50 THB. Wir waren schon zweimal hier und haben uns nur kurz aufgehalten.

Einen kleine Überraschung erlebten wir, als wir von der recht kurzen Besichtigung zurück fahren wollten: Der Roller, den wir auf der Straße am Rand des Tempels abgestellt hatten, war nicht mehr da. Nachdem wir ohne Erfolg die Nachbarschaft abgesucht hatten, versuchten wir es auf dem offiziellen Parkplatz für Motorbikes. Und siehe da, die freundlichen Thais hatten ihn dorthin gebracht (wahrscheinlich getragen). Ordnung muss halt sein, zumindest manchmal…

CU

Foto oben: Verkäuferin mit Baby auf der Walking Street

Fotos zum Wat Rong Khun

Fotos unserer Traum-Bungalowanlage

Thaton und Fang


Unsere Gastgeber von Chiang Rai haben uns mit ihrem Auto nach Mae Cham gebracht, von wo ein Minivan nach Thaton startete. In 75 Minuten waren wir dort in diesem kleinen, überschaubaren Ort. Wir liehen uns für 2 Tage einen Motorroller, um die Gegend zu erkunden, aber da gibt es eigentlich nicht viel zu sehen. Schön ist auf jeden Fall die bewaldete Umgebung und der Fluss Mae Kok, auf dem man in drei Stunden mit dem Boot nach Chiang Rai kommt.

Hauptanziehungspunkt in Thaton ist der Wat Thaton, ein buntes Gemisch religiöser Elemente aller möglichen Glaubensrichtungen – Thai-Buddhismus, fernöstlicher Buddhismus (China/Japan) und Hinduismus. Der Wat liegt auf einem Hügel, von dem man einen herrlichen Blick über das Land hat.

Nach drei Tagen ging es dann gestern 20 km weiter nach Fang, einer richtigen Stadt, in der es zwar auch wenig Sehenswertes gibt, die uns jedoch gefällt, da hier alles klar strukturiert und recht sauber ist. In der Markthalle waren wir vor allem sehr angetan über die Sauberkeit: Nichts war hier schmuddelig, die einzelnen Stände klar abgegrenzt und die Gänge breit und abfallfrei.

CU

Fotos von Thaton

Fotos von Fang

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Chiang Rai (4)


Über drei interessante Tempelanlagen möchte ich noch berichten, die wir besucht haben.

1. Wat Phra Kaew: Hier stand der berühmte Smaragdbuddha, der inzwischen in Bangkok zu sehen ist. Heute befindet sich hier eine Nachbildung, sie steht in einem hübschen, gepflegten Holztempel im nordthailändischen Stil, und dieser wiederum in einem intensiv begrünten Gelände.

2. Wat Doi Ngam Muang: Ein kleiner Tempel nahe beim bekannten Wat Phra Kaew. Hier befinden sich eine Statue des Stadtgründers König Mengrai und einige Reliquien.

3. Wat Phra Tham : Etwas außerhalb der Stadt in ländlicher Umgebung am Kok-Fluß gelegen, unser Lieblingstempel. In diesen schönen Höhlentempel verirrt sich kaum jemand. Ich weiß nicht, ob diese Anlage eine bedeutende religiöse Rolle spielt, auf jeden Fall hat sie eines: Atmosphäre.

CU

Fotos Wat Phra Kaew

Fotos Wat Doi Ngam Muang

Fotos Wat Tham Phra

Chiang Rai (3)


Weitere Zeit ist verstrichen, in der wir einfach gemütlich in den Tag hinein gelebt haben, ohne besondere Ereignisse. Die „Kälte“ hier haben wir völlig anders empfunden als z.B. in Deutschland, 18°C sind hier definitiv kalt, und die Einheimischen packen nicht nur sich dick ein, sondern auch ihre Haustiere. Seit gestern ist es wieder wärmer geworden,

und wir konnten endlich unsere langen Hosen zur Wäsche geben.

Unserer benachbarten Tempelanlage, dem Wat Doi Khao Khwai, haben wir wieder einen Besuch abgestattet, von diesem Hügel hat man einen herrlichen Blick über die Stadt bis weit ins Land hinaus.

Im Internet haben wir dann ein Elefantencamp in der Nähe des Weißen Tempels gefunden, und dorthin sind wir dann gestern gefahren. Es war eine wunderschöne Anlage, die sich offenbar durch für teures Geld gebuchte Tagestouren finanziert. Als wir dort eintrafen, waren aber praktisch keine Besucher da. Empfangen wurden wir zuerst vom Hausfotografen, der in uns willige Abnehmer seiner Fotos vermutete. Dann Begrüßung durch die „Empfangsdame“, die uns im Detail erläuterte, welche Shows wann stattfindet und wieviel kosten. Auch eine Krokodil-Show war dabei, bei der mutige Zuschauer ihren Kopf in den Krokodilsrachen stecken können. Alles in Allem: ausgesprochen touristisch… Wir haben uns dann doch lieber auf den Besuch beim Elefantennachwuchs beschränkt und ihm den Korb Bananen verfüttert, den wir für 100 THB (2,60€) erworben hatten.

Nachzutragen ist noch ein Abende in einem ganz normalem Einheimischen-Restaurant mitten in der Stadt mit Spezialität Ente. Wir haben dieses Essen genossen!

CU

Fotos Wat Doi Khao Khwai

Fotos Elefantencamp

Fotos Enten-Restaurant

Chiang Rai (2)


Wir sind nun eine knappe Woche hier an unserem Lieblingsplätze am Lotosblütenteich und lassen es uns gut gehen. Ein wenig schränkt uns das Wetter ein, denn es ist seit paar Tagen richtig kalt geworden, gestern Nachmittag z.B. waren es 12°C, und Regen gab es zwischendurch auch immer mal. Da macht es keinen richtigen Spaß, mit dem Roller in der Gegend herum zu fahren und Sightseeing zu betreiben. Wir sind dann auch nur zum Einkaufen zum Markt und zum Central Plaza gefahren sowie abends zu unserem bevorzugten Restaurant, das 2,5 km außerhalb liegt.

Dieses Lokal hatten wir im letzten Jahr entdeckt, es gibt dort eine umfangreiche Speisekarte und alles zu sehr zivilen Preisen. Wir bestellen dort immer zwei oder drei Gerichte und eine große Flasche Chang-Bier und haben selten mehr als umgerechnet 8 € bezahlt, und es hat immer hervorragend geschmeckt.

In diesem sehr großen Restaurant sind wir fast immer die einzigen Westler, und die Angestellten entbieten uns mittlerweile beim Betreten und beim Verlassen des Lokals den Wai, den traditionellen Thai-Gruß mit gefalteten Händen.

CU

Hier meine Fotos :

Restaurant-Fotos

Markt-Fotos

Wohnen am Teich

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