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Archive for the ‘Thailand 2012/2013’ Category

Müßiggang

18/02/2013 1 Kommentar

Die letzten 4 Tage in Bangkok haben wir nur „gelebt”, d.h. wir haben uns keine weiteren Ziele gesetzt sondern ganz spontan nur das gemacht, wozu wir gerade in diesem Augenblick Lust hatten. Präferierte Orte waren klimatisierte Gebäude wie z.B. das MBK, das wir dreimal besucht haben. Eine Bootsfahrt mit dem Expressboot auf dem Chao Praya diente ebenfalls der Erfrischung. Es war so heiß und schwül, wie nie zuvor auf der gesamten Reise.

Morgen Abend um 20.05h hebt unser Flieger ins kalte Deutschland ab. Die Zeit bis dahin werden wir uns sicher mit eiskalten Cappuccino-Drinks in einem der großen Einkaufszentren tot schlagen können.

Ich melde mich wieder nach der Landung.

Fotos hier und hier und hier

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Mit dem Nachtzug nach Bangkok


Es war eine wirklich entspannte Nachtfahrt. Der Zug fuhr die meiste Zeit sehr ruhig, die Auflagen auf den gepolsterten Sitzen waren bequem, so dass wir eine ausgesprochen gute, schlafreiche Nacht verbrachten.

Zur vorgesehen Ankunftszeit um 6:20h waren wir jedoch noch etwa 80 km von Bangkok entfernt, und für diese Distanz benötigte der Zug noch einmal 3 Stunden, so dass wir erst um halb zehn den Hauptbahnhof von Bangkok erreichten. Somit betrug die Gesamtfahrzeit für die 550-600 km nun 14 statt 11 Stunden.

Das per Mail reservierte Zimmer im Guesthouse Baan Cederberg (ehemals On Nut Guesthouse) empfanden wir nach der Besichtigung als Zumutung. Der ausgelobte „private bathroom” diente offenbar auch anderen Zimmern als solcher, da er auf dem Flur lag. Das Zimmer selbst war ausgesprochen stickig und ungemütlich, in die Ecken haben wir vorsichtshalber nicht genauer geschaut, das ganze Haus wirkte marode – nein, hier wollten wir wirklich nicht die letzten Tage unserer Reise verbringen.

Also quartierten wir uns wieder im sehr schönen Bossotel ein, von wo wir unsere Reise gestartet hatte. Das kostet zwar ein paar Dollar mehr, dafür fühlen wir uns hier bestens aufgehoben.

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Bangkok – Siem Reap


Trüb, kaum Sonne, Abreisementalität. Groß etwas zu unternehmen lohnt nicht, denn so gegen 14h wollen wir zum Flughafen aufbrechen, um nach Siem Reap zu fliegen. –
Wir sind dann bei 37° im Schatten noch einmal um die Ecken geschlichen und kamen dann beim Oriental-Bootsanleger heraus. Dort stehen wunderschöne alte Kolonialgebäude in weiß, diese hatten wir beim wiederholten Vorbeifahren für das Oriental-Hotel gehalten. Als wir jetzt aber davor standen, sahen wir, dass diese Gebäude leer standen und nach und nach verfielen. In den Säulengängen der Seitenfront hatten es sich allerdings einige Leute „bequem” gemacht und lebten hier mehr schlecht als recht.
Der Kontrast dazu liefert das O.P. Plaza Einkaufszentrum in der Nachbarschaft, ein Top renoviertes Lagerhaus aus dem Jahr 1998, dessen piekfeines Innere eine Menge edler Shops mit Antiquitäten und Seidenwaren beheimatet. Livrierte Diener begrüßen an jeder Tür das zahlungskräftige Publikum.–
Nach Siem Reap/Kambodscha flogen wir dann mit einer zweimotorigen Propeller-Maschine, die mit gut 20 Personen nur zu etwa einem Drittel ausgelastet war.

Fotos hier

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Bangkok 2


Als erstes haben wir die 4 Übernachtungen in Siem Reap/Kambodscha gebucht, und zwar im Siem Reap Riverside Hotel. Wir hatten gestern diesen Tip von einem Ehepaar bekommen, das wir unterwegs trafen. Mal sehen, was uns dort morgen Abend erwartet. –

Bootstrip mit dem Express-Boot zum Wat Soi Thong, eine kleine, hübsche Tempelanlage (Pier N23). –

Am späten Nachmittag dann mit der BTS zum MBK-Einkaufszentrum gefahren. In diesem riesigen Gebäude gibt es so ziemlich alles, was man benötigt, aber man läuft sich die Füße platt. Und wenn man in einem der Shops etwas Bestimmtes sucht, dann hat man gleichwohl nicht besonders gute Karten, enn mindestens drei Verkäuferinnen stehen entweder gelangweilt oder schwätzend herum und kümmern sich einen Sch…dreck um den Hilfe suchenden Ausländer. –

Heute ist unser letzter Abend hier in Bangkok, wir trinken unser letztes „Feierabendbier“ in unserer lieb gewordenen Freiluftkneipe beim Hotel um die Ecke …

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Bangkok – Klongfahrt

14/12/2012 3 Kommentare

Fahrt mit dem Express-Boat nach Banglamphu, um in der Nähe des Demokratie-Denkmals eine Fahrt durch die Klongs zu machen. Dies kostet mit den dort verkehrenden öffentlichen Booten nur einen Bruchteil dessen, was Veranstalter anbieten.

Nach langem Suchen endlich die Endstation der Klong-Boote gefunden. Dorthin gelangt man, wenn man aus Richtung Fluss kommend am Democrathy Monument vorbei die Hauptstraße weiter geht bis zu einer Brücke über einem großen Klong. Direkt danach rechts anbiegen und nach 50m direkt vor 7Eleven den Pfad rechts zur Anlegestelle. Eine Fahrt bis zur Endstation kostet 20 THB. (Im Hotel wollten sie uns eine Gruppenfahrt für 950 THB pro Person verkaufen.)

Bei einer solchen Klongfahrt sieht man die Rückseite der Häuser und kann ermessen, in welch‘ ärmlichen Verhältnissen die Leute leben. Auch wird deutlich, dass diese Boote sehr wichtige Fortbewegungsmittel dort sind, wo es keine Busse gibt, und das ist im Zentrum Bangkoks offenbar in vielen Gegenden der Fall. Jedenfalls waren die Boote bis zum Rande ihrer Kapazität voll.

Wir sind so weit gefahren, wie wir Lust hatten, sind dann irgendwo ausgestiegen und haben uns zur nächsten Hauptstraße durchgekämpft, und von dort an schier endlos zur nächsten BTS(Schnellbahn)-Station gelaufen, bis unsere Füße qualmten. Dort kamen wir dann in die Fußgänger-Rushhour, die Züge waren gestopft voll, wie waren froh, überhaupt mitgenommen zu werden, an einen Sitzplatz war da nicht zu denken.

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Bangkok – Ankunft


Ruhiger Flug zuerst nach Abu Dhabi (AUH), dann kurze Umsteigezeit und in einer Boeing B777-300 weiter geflogen. Fluggesellschaft war Etihad. Wir haben diesmal ein schönes Hotel in sehr zentraler Lage – in der Nähe des Flusses und der BTS-Station Saphan Taksim vorgebucht. Der Tipp kam von einer Geschäftsfrau, der ich vor Jahren mal in Saigon bei der Zimmersuche helfen konnte und die bei ihren Bangkok-Besuchen immer hier absteigt. Sie gab mir damals eine Karte des Hotels, die ich immer mal in die Finger bekam, bevor ich sie wegwarf, aber immerhin hatte ich mir den Hotelnamen gemerkt…
Wir haben es hier gut getroffen und freuen uns, in den nächsten drei Nächten ein nettes Quartier zu haben. –
Am Abend sind wir zu dem Asiatique The Riverfront mit dem kostenlosen Shuttleboat gefahren. Ab Sathorn Pier 15 Minuten flussabwärts. Dieser Nachtmarktentpuppte sich als sehr cleane Touristen„attraktion“, eine Menge Kunstgewerbe und Restaurants mit z.T. heftigen Preisen. So sollte 1 Flasche Bier an der Waterfront etwa 7 Euro kosten. Wir haben dann doch lieber in ein Food Center bei unserem Hotel um die Ecke zu Abend gegessen mit einer reichhaltigen Auswahl an Speisen und uns unter die Einheimischen gemischt. –
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Abflug !

12/12/2012 1 Kommentar

Wir befinden uns jetzt auf dem Frankfurter Flughafen, sind unser Gepäck los geworden und warten auf das Boarding. Ein letzter europäischer Kaffee in dem Aussichtsrestaurant mit Blick auf die beiden alten Startbahnen, wo momentan gefühlt jede Minute ein Flieger landet. Ansonsten sieht es draußen ziemlich trostlos aus, grau in grau mit Einigen Schneeflecken. In 18 Stunden haben wir dann die eisige Kälte sicher ganz schnell vergessen und werden bei 30°C endlich im T-Shirt, dünner Hose und Sandalen herum laufen können – wir freuen uns schon darauf!
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