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Posts Tagged ‘Mekong’

Chiang Khong


Einen Tag mit zwei Übernachtungen haben wir hier hier verbracht, in einem Guesthouse direkt am Mekong mit Blick auf die andere Flusseite.

Der Ort (hier ist der Standort) gibt nicht allzuviel her: Eine Straße mit mehreren Tempeln links und rechts, Guesthäusern, Restaurants, Banken und einem Markt – alles recht übersichtlich.

Früher war hier mehr Traveller-Betrieb, seit der Eröffnung der neuen Brücke besteht jetzt keine Notwendigkeit mehr, auf dem Weg nach Luang Prabang hier zu übernachten. Entsprechende Auflösungserscheinungen waren z.B. bei einem Guesthouse deutlich sichtbar, in dem ich 2008 übernachtet hatte.

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IMG_2089Blick aus unserem Guesthouse

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IMG_2091Anbau ist hier natürlich nur bei Niedrigwasser in der Trockenzeit möglich

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IMG_2095Tempelszenen

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Kategorien:Thailand 2014/2015 Schlagwörter: , ,

Zwei Tage auf dem Mekong


Auch in den letzten beiden Tagen in Luang Prabang haben wir es ruhig angehen lassen. Unser Hauptaugenmerk war eigentlich auf die bevorstehende Mekong-Fahrt gerichtet.

Vorgestern um 7 Uhr war es dann soweit: Ein Minivan brachte uns zu dem neuen Bootspier, das etwa 8 km außerhalb der Stadt errichtet wurde, hier ist der Standort. Das Wort „Pier“ hört sich ganz großartig an, in Wirklichkeit fanden wir einen Schuppen vor, in dem die Tickets verkauft wurden. Der Zugang zum Boot erfolgte zunächst über eine Steintreppe, die sich im unteren Teil in ausgetretene und rutschige Sandstufen fortsetzte. Dann noch eine kurze Hühnerleiter, und wir waren mit dem Gepäck auf dem Boot.

Dieses fuhr auch fast pünktlich ab, und als es Fahrt aufnahm, wurde es richtig frisch. Da taten uns die speziell für diesen Anlass mitgebrachten dünnen Daunenjacken hervorragende Dienste. Leider war der Himmel die meiste Zeit wolkenverhangen, so dass es auch im weiteren Verlauf des Tages nicht merklich wärmer wurde.

Nach knapp 9 Stunden Fahrt erreichten wir unser Etappenziel: Pakbeng, ein „skurriler Ort, in dem der herbe Charme eines Holzverladehafens mit der Atmosphäre eines Traveller-Hotspots zusammenprallt.“ (Loose, Reisehandbuch Laos) Hier liegt Pakbeng.

Als sehr mühsam gestaltete sich das Aussteigen: Wir mussten mit dem kompletten Gepäck einen Sandhügel empor klettern und kamen dabei kaum vorwärts, weil wir keine feste Auftrittsfläche hatten, bei jedem Schritt ins Rutschen kamen und des Öfteren das Gleichgewicht verloren. Das waren wir über die Hilfe von 2 Einheimischen doch recht dankbar. Wir bedanken uns bei ihnen mit einigen Kip und konnten uns dadurch unsere Übernachtung selbst suchen. –

Gestern Morgen ging es dann ganz passabel über eine Treppe fast bis zum Boot. So kalt wie am Vortag war es auch nur anfangs, dann kam die Sonne und es wurde ein sehr entspannter Tag auf dem Mekong. –

Nach 8,5 St. Fahrzeit landeten wir in der Grenzstadt Huay Xai. Von der Grenzpassage über die neue Brücke nach Thailand berichte ich dann morgen.

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IMG_2017Die letzten Tage in Luang Prabang: Auf dem Gelände des ehemaligen Königspalastes
IMG_2018Obst zum ReinbeißenIMG_2019

IMG_2021Kalt war’s
IMG_2020Hier wird mit Zocken die Zeit vertrieben.
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IMG_2050Sehr viele Einheimische waren an Bord, verließen unterwegs das Schiff oder stiegen zu.

nach Thakhek


Der Bus benötigte heute morgen 3 statt der veranschlagten 2 Stunden, um nach Thakhek zu kommen. So konnten wir schon mittags in unserem vorgebuchten Quartier einchecken.
Und hier sind wir gelandet!
Es ist ein Traum: Ein Haus in einem wunderschön angelegten Garten, die Zimmeranlage bungalowmäßig um einen kleinen Innenhof gruppiert, das Zimmer selbst groß mit 4 riesigen Fenstern und sauber, das Bad picobello mit sehr großer, abgetrennter Duschecke. Zu- und Abflüsse funktionieren und sind dicht, was in SOA absolut unüblich ist! Alles vom Feinsten, entweder neu oder komplett neu renoviert. Hier lässt es sich aushalten, und so haben wir direkt noch um 2 Nächte verlängert, Für die Ersparnis durch Direktbuchung an der Rezeption können wir uns dann einen Roller mieten.

Das ist aber auch unbedingt erforderlich, denn es sind hier doch beträchtliche Entfernungen, die zurück zu legen sind. Zum Mekong sind es (eine Strecke) etwa 3,5 km, die wir heute Nachmittag bei sengender Sonne zu Fuß zurück gelegt haben, um den Sonnenuntergang am Fluß zu erleben.

Thakhek hat 70.000 Einwohner und ist Verwaltungs-Hauptstadt der Provinz Khammuan. Sie liegt am Ufer des Mekong, gegenüber der thailändischen Stadt Nakhon Phanom, mit der sie seit 2011 über die Dritte Thailändisch-Laotische Freundschaftsbrücke verbunden ist. Vor der Unabhängigkeit des Landes war sie ein französischer Verwaltungssitz, was in der Altstadt noch erkennbar ist. Einige Villen und mehrere Geschäftshäuser im unverkennbar französischen Kolonialstil sind hier noch heute erhalten. (soweit wikipedia.de)

Das, was wir bisher von der Stadt gesehen haben, ist ziemlich unspektakulär. Sehr schön ist allerdings ein Stück des Flussufer, wo die Straße gesäumt ist von Kolonialbauten auf der Stadtseite und großen. alten Bäumen auf der Flusseite – ein wenig Feeling wie in Luang Prabang, nur in etwas kleinerer Ausführung.

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2015/01/img_1655.jpgEin Opel Rekord aus dem Jahr 1956 in Top-Zustand auf einer Straße in Savannakhet

2015/01/img_1656.jpgUnsere Bungalow-Anlage bei Tag…

2015/01/img_1660.jpg…und bei Nacht

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Kategorien:Laos 2015 Schlagwörter: ,

Pakse


Heute sind wir etliche Kilometer gelaufen: Zum Schneider (Hose flicken), zur Wäscherei, zu verschiedenen Motorradverleihern (bei letzteren ohne Erfolg), mittags 1/2 Stunde zum Hotel zurück (Siesta), abends zum Sundowner an den Mekong, zum Abendessen in die Stadt und dann wieder in’s Hotel, insgesamt 16 km!

Pakse ist zwar die zweitgrößte Stadt von Laos, zumindest verkehrsmäßig merkt man davon sehr wenig. In der direkten Innenstadt kam man fast mit geschlossenen Augen die Straße überqueren, so wenig Verkehr ist dort.
Die Stadt lebt offenbar durch ihre strategisch günstige Lage zwischen Thailand, Kambodscha und Vietnam. Besonders der vietnamesische Einfluss ist deutlich zu spüren – es gibt die Laovietbank, und etliche Restaurants sind (auch) auf vietnamesisch beschriftet.

Eine schöne, großzügige
Tempelanlage begleitet uns jedesmal
auf unseren Wegen in die Stadt.

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Sundowner am Mekong

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Kategorien:Laos 2015 Schlagwörter: ,

Luang Prabang


Wir sind ganz gemütlich durch diese wunderschöne Stadt spaziert, haben Mango-Shakes am Mekong getrunken und uns aber auch gelegentlich mit der Rückreise nach Bangkok beschäftigt. Dabei gibt es 2 Varianten, die für uns in Frage kommen:

a. über Mekong (Boot) – Chiang Mai
b. über Vientiane mir Sleeper-Bus und Nighttrain, in diesem Fall noch ein paar Tage auf Koh Samet

Wir wollen es uns etwa 1 Woche hier in LP gut gehen lassen, währenddessen wird die Entscheidung reifen.

Fotos

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Kategorien:Laos 2013 Schlagwörter: , ,

Mekong-Delta (2)


04.01.13 – Heute standen verschiedene Besichtigungen rund um Can Tho auf dem Programm. Zunächst der schwimmende Markt in Cai Rang, der größte. seiner Art im Mekong-Delta. Nach Startschwierigkeiten bei der Abholung vom Hotel – wir wurden schlichtweg vergessen –, schaffte es das asiatische Improvisationvermögen, dass wir 1 1/2 Stunden später wieder zu unserer Gruppe stoßen konnten, die sich inzwischen mitten im Bootsgetümmel des Marktes befand.

Der schwimmende Markt selbst ist sehr eindrucksvoll. Hier kann man gut die Warenverteilung studieren. Die großen Kähne bringen die Ware – meist nur eine Sorte, bei diesen kaufen die Zwischenhändler mit ihren kleineren Booten und geben die Ware weiter an die Einzelhändler, die auch bei den etlichen Touristenbooten auf dem Markt ihr Glück versuchen.

Nächster Programmpunkt war die Fertigung von Reisnudeln: Eine Art Crêpe wird aus Reismehlteig gebacken, getrocknet und dann in einer Maschine sozusagen geshreddert. Ein sehr zeitraubendes Verfahren, da praktisch alles manuell geschieht. Ob so wirklich der gesamte Bedarf für die täglich millionenfach hergestellte Nudelsuppe produziert werden kann? Vielleicht gibt es aber auch große Fabriken dafür?

Die Besichtigung einer Obstplantage mit vielerlei Früchten und abschließender Verkostung schloss sich an. Dazu gab es sehr gewöhnungsbedürftige folkloristische Musik, dargeboten von drei Sängern, Gitarre und einer Art von Fidel.

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Kategorien:Vietnam 2012/2013 Schlagwörter: , ,

Mekong-Delta (1)


8:30 Start mit Bus von Saigon in’s Mekong-Delta. Nach 2-stündiger Busfahrt stiegen wir in My Tho auf ein Boot um. Man zeigte uns im Folgenden eine Produktionsstätte für Kokosnuss-Erzeugnisse, eine „Bienenfarm” und führte uns zu einer Verkostung mit Mangos, Jackfruits, Ananas und anderen Früchten. Das Interessanteste war noch die halbstündige Bootsfahrt in kleinen Booten durch einen Kanal, der überwiegend von Wasserkokospalmen gesäumt war. Alles das spielte sich praktisch in Sichtweite unseres Bootsablegers in My Tho ab, so dass wir vom Mekong selbst nicht viel sahen.

Nach weiteren 2 Stunden Nusfahrt gelangten wir ins Herz des Mekong-Deltas, in die 3-Millionen-Stadt Can Tho. Übernachtung im Hao Hua Hotel, das komplett neu renoviert war und eines der besten Hotels unserer Reise darstellte.

Morgen um 7 Uhr geht’s los zum Floating Market, mal sehen, was uns dann erwartet.

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CU

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