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Nach Nha Trang


Pünktlich um 7:30h setzte sich unser Bus im regnerischen Dalat in Bewegung. Es war nicht viel Verkehr, dennoch kamen wir nur langsam voran wegen sehr schlechter Straßen und Baustellen. Und als es in’s Gebirge ging, kam unser mittelgroßer Bus ganz schön in’s Schnaufen. In den ersten 1 1/2 Stunden betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit etwa 30 km/h.

Wir fuhren durch eine herrliche Gebirgslandschaft mit viel unberührtem Wald, die ebenen Flächen waren von intensiver Landwirtschaft genutzt: Mais, Reis, viel Gemüse und Blumen.

Nach 4 Stunden und 130 km waren wir schließlich in Nha Trang angelangt
und freuten und auf Sonne und Wärme. Denkste, Sonne fiel aus und der mitgebrachte Regen hatte sich mittlerweile zu einem tropischen Gewitterregen weiter entwickelt.

Aber morgen soll es besser werden, zwar noch keine Sonne, aber nur noch sehr wenig Regen und warm bis 26° C, sagen meine Wetter-Apps voraus.

Fotos

CU

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Dalat


Heute haben wir bei leichtem Nieselregen und „erfrischenden” Temperaturen eine ausgedehnte Wanderung durch Dalat – Innenstadt und Außenbezirke – gemacht. Ziele waren das „Verrückte Haus” (siehe hier), das sind mehrere Gebäude in den unterschiedlichsten Stilrichtungen, verbunden mit Schwindel erregenden Freitreppen, alles total surrealistisch bis kitschig, aber dennoch in höchstem Maß sehenswert (siehe Fotos).

Weiter ging es parallel des großen Sees zum Ga Da Lat, dem Bahnhof der Stadt, der aber praktisch außer Betrieb ist. Nur eine kurze Strecke von etwa 8km wird mehrfach räglich bedient. Eine alte Dampflok, ein Dieseltriebwagen und einige Waggons für Fahrgäste stehen auf den 3 Gleisen herum und bilden eine Art Museum. Wir wären gern mit dem historischen Zug gefahren, immerhin war die Mindestfahrgastzahl von 2 Personen erreicht, aber 1 1/2 Stunden auf die nächste Abfahrt warten, das wollten wir dann doch nicht, zumal es bereits Nachmittag war.

Also machten wir uns auf den langen Rückweg in die Innenstadt und freuten in auf ein leckeres Abendessen. Dieses nahmen wir im Da Quy (Backpackergegend) ein. Wir bestellten Cá kho tộ – gesottener Fisch mit Caramelsoße im Tontopf, eines der leckersten Essen auf unserer bisherigen Reise. Absolut empfehlenswert mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis.

Morgen sehr früh geht es nach Nha Trang am Chinesischen Meer (Pazifik) und damit wieder in warme Gefilde.

Fotos

CU

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Nach Dalat


Nach recht kurzer Nacht haben wir uns auf den Weg nach Dalat gemacht. Der große Bus fuhr pünktlich um 7:30h ab, er war nur mit 7 Personen besetzt. Wegen unserer frühen Buchung hatten wir Plätze in der 1. Reihe rechts mit tollen Ausblicken auf die Landschaft.
Es war meine erste Reise mit dem Open-Bus-System. Dieses bedeutet, dass man eine bestimmte Strecke (z.B. Hanoi-Saigon) bucht und die einzelnen Teilabschnitte nach Bedarf abrufen kann.

Die Preise der Veranstalter für Open-Bus-Touren liegen auf relativ einheitlichem Niveau, so dass wir uns für TheSinhTourist (ehemals Sinh. Café) entschieden hatten, dies ist der älteste und erfahrenste Anbieter dieser Busreisen.

Geschlagene 8,5 Stunden benötigte der Bus für die geschätzten 300 km. Erst standen wir auf den Ausfallstraßen Saigons ewig in Staus, dann kämpfte der Bus mit immer schlechter werdenden Straßen. Als wir ausstiegen, umschloss uns eine Kälte, die wir lange nicht mehr gewohnt waren. Es war ein Temperatursturz von etwa 15°C gegenüber Saigon!

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CU

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