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Archive for the ‘Kambodscha 2012’ Category

Nach Phú Quốc


Heute war – wie bislang jeden zweiten Tag – Reisetag. Im Minivan ging es an die kambodschanisch/vietnamesische Grenze, zum neuen Grenzübergang bei Ha Tien. Die Formalitäten auf kambodschanischer Seite waren schnell erledigt, dagegen dauerte es bei den Vietnamesen ewig. Zunächst musste ein Formular ausgefüllt werden, in dem man Auskunft über seinen Gesundheitszustand geben musste – ob man Syphilis, Husten o.a. habe. Bei der Abgabe dieses Zettels hielt der Beamte grade mal die Hand auf: One Dollar, please – reine Abzocke. Dann über eine Stunde Warten beim Immigration-Schalter, bis der einzige Diensthabende unsere gesammelten Pässe herausrückte. Wohlgemerkt: Es musste kein Visum ausgestellt und eingeklebt werde, dies hatten wir doch schon in Battambang besorgt….

Die Fähre nach Phú Quốc war ein geschlossenes Schnellboot mit diesmal einigermaßen Sitzabstand auch für normal gebaute Farangs. Fahrzeit nach Phú Quốc – die Insel liegt näher an Kambodscha als an Vietnam – etwa 1 1/2 Stunden.

Dort angekommen ließen wir uns von dem Minivan-Fahrer, der uns an den Long Beach bringen sollte, mehrere Unterkünfte in unserer gewünschten Preisklasse zeigen: Alles ausgebucht. Dies scheint in der absoluten Hochsaison zu Silvester hin absolut üblich zu sein. Schließlich klappte es dann doch noch mit einem einfachen Zimmer mit Fan und Moskitonetz. Unsere Bungalowanlage liegt direkt am Meer, so dass wir uns ruck zuck erfrischen konnten, bevor es dann in ein ausgezeichnetes Restaurant in der Nähe zum Nachtmahl ging.

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CU

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Kampot


Heute war nichts Besonderes los in Kampot. Zunächst hatten wir eine äußerst leckere Gemüsesuppe mit Reis und kleinen, wohlschmeckenden Fleischbällchen – feste Haut, innen weich (Hundehoden?) – zum Frühstück.
Danach zog sich der Tag so hin, wir hielten im kühlen Zimmer Siesta, gingen dann zum Markt, wo schon Aufbruchsstimmung herrschte und kümmerten uns noch einmal um die Weiterreise von Kampot auf die vietnamesische Insel Phu Coc; diesen Transfer hatten wir bereits am Vorabend gebucht (18 USD incl. Fähre). Wir wollten noch Infos wegen Übernachtungsmöglichkeiten auf der Insel einholen. Die Betreiber dieses Reisebüros sind Vietnamesen und haben sich auf den Transfer auf die Insel und zurück spezialisiert. Und die Dame des Reisebüros bringt jeden Minibus persönlich bis auf’s Schiff.

Zum Abendessen gab’s dann an einem Straßenstand gebratene Nudeln mit Sprossen und einem mit Spinat gefüllten Bratling und Spiegelei – alles zu 1 USD/Portion. Nachdem der Heißhunger gestillt war fiel uns dann die etwas merkwürdige Form der „Nudeln” auf: vorne spitz, hinten spitz. Wir hatten gerade eine äußerst proteinhaltiges Mahl mit Würmern verzehrt!

Jetzt sitzen wir an einem herrlichen Plätzchen – Veronica’s Kitchen – am Flussufer (0,3 Bier + 5 ml Bombay Sapphire – hallo Markus! – für zusammen 1,75 USD) und hindern die Würmer am Hoch-Krabbeln aus dem Magen…

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Nach Kampot


Bus von Phnom Penh nach Kampot, Abfahrt 9:40h am Zentralmarkt, über Kep, Ankunft 14:15h, das sind zwar nur etwa 120 km, allerdings war die Straße teilweise nur Piste, weil im Bau bzw. im Stadium der Grundsanierung.

Kampot ist ein gemütliches Kolonialstädtchen und liegt an einem Fluss, der nicht all zu weit entfernt ins Meer – genauer: in den Golf von Thailamd – fließt. Das Leben hier hat einen Gang zurück geschaltet, alles vollzieht sich ruhig und entspannt, es ist kaum Straßenverkehr vorhanden.

An der Riverfront jede Menge gemütliche Lokale. Wir haben uns als Weihnachtsessen für Spare-Ribs entschieden, und zwar im „Rusty Keyhole”, wo es die besten Spare-Ribs Kambodschas geben soll. Geschmacklich waren sie wirklich gut, das Fleisch, na ja, ging so…

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Übrigens: Frohe Weihnachten!

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Phnom Penh


Ganz ruhig und entspannt. Zunächst zum Frühstück zum Russischen Markt gefahren. Dies ist neben dem Zentralmarkt der 2. große Markt in Phmom Penh, auf dem es (fast) alles gibt. Danach zum Phnom Prohm, dem „Berg“ (27m) der Stadt – unspektakulär, obwohl es einen Dollar Eintritt gekostet hat.

Heute haben wir uns eine ausgedehnte Siesta im klimatisierten Zimmer gegönnt, bevor ich dann an der Riverfront in der Nähe des Zusammenflusses von Tonle Sap und Mekong mein Sundowner-Bier zelebriert habe. Ach das Speiselokal, in dem ich vor 10 Jahren diniert habe (hallo Markus!) war noch vorhanden.
Zum Abendessen sind wir dann zum Boat Noodle Restaurant gefahren, einer Empfehlung des Lonely Planet folgend. In einer zauberhaften Gartenatmosphäre mit Wasserspielen, interessanten Beleuchtungseffekten und einer 2-Mann-Khmer-Combo bestellten wir Nudeln mit Rindfleisch, wobei sich letzteres als zäh bis steinhart erwies. Wir ließen unsere Essen zurück gehen, bestellten etwas anderes (sehr vorzüglich!) und wunderten uns nicht schlecht, als unser zurück gegebenes Mahl auch auf der Rechnung stand. Trotz unserer Proteste bestanden die Bediensteten auf dessen Bezahlung. Als alle unsere Proteste nichts halfen, ließen wir uns zum Chef bringen. Dieser wollte zunächst auch nicht so recht, aber der zarte Hinweis auf die eigentlich gute Bewertung im Loney Planet stimmte ihn dann doch um.

Morgen früh geht es nach Kampot am Golf von Thailand, wo wir die Feiertage verbringen wollen.

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Nach Phnom Penh


Abfahrt um 8:30 mit Minibus nach Phnom Penh, Ankunft nach 5 St. Fahrt; Übernachtung im Spring Guesthouse; danach erste Orientierung.

Wir gingen die breite Straße 214 herunter bis zum Königspalast. Für die Besichtigung war es zu spät am Nachmittag, also ließen wir uns auf die Offerte eines Tuk Tuk-Fahrers ein, uns eine Stunde lang die Stadt zu zeigen – allerdings nicht ohne ihn von 15 auf 6 USD herunter gehandelt zu haben. Für den ersten Eindruck war das schon einmal gut, zumal ich von meinem 2-tägigen Besuch von 10 Jahren nicht mehr so viele Erinnerungen hatte. Nur soviel ist mir aufgefallen: Diese Stadt hat sich in der Zwischenzeit wahnsinnig verändert, mittlerweile sind sämtliche Straßen alphaltiert (damals waren es nur ein paar), die Häuser sehen irgendwie ordentlicher aus, am Fluss wurde und wird noch wie wild gebaut, es ist jetzt eine völlig andere Szenerie, und es gibt auch deutlich mehr Autos, wenngleich das Verkehrsaufkommen im Vrgleich zu anderen Metropolen SO-Asiens eher bescheiden ist.

Morgen werden wir einige der Highlights erkunden.

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Rund um Battambang


Tuk Tuk-Sharing zusammen mit Janine aus Aschaffenburg. Zunächst mit dem Bamboo Train 1/2 Stunde bis zu einer Ziegelei, kurze Pause, und dann wieder 1/2 Stunde zurück. Der Bamboo-Train ist ein Zug, den sich die einheimische Bevölkerung selbst gebaut hatte, als die staatliche Eisenbahn wegen Minengefahr den Zugbetrieb eingestellt hatte. Jeder Wagen besteht aus einem Bambusgitter, das auf zwei Achsen mit Metallrädern gelegt wird. Der Antrieb erfolgt durch einen kleinen Motor, der durch einen sehr lockeren Keilriemen mit der hinteren Achse verbunden ist. Diese Konstruktion ermöglicht es, sehr schnell alles auseinander zu bauen und neben die Schienen zu legen, wenn auf der eingleisigen Strecke ein Wagen entgegen kommt.

Man sitzt also auf der Bambusplatte, ohne irgendwo einen festen Halt zu haben, und der Wagen rollt in halsbrecherischem Tempo die 7 km bis zur nächsten Station – so kommt es einem auf dem Freiluftsitz jedenfalls vor. In Wirklichkeit sind es jedoch 15km/h. Verstärkt wird dieser Eindruck noch dadurch, dass der Wagen schlingert (die Geleise sind nicht parallel verlegt und größtenteils gegeneinander verbogen) und die einzelnen Schienenstücke sich an ihren Verbindungsstellen nicht auf gleicher Höhe befinden, wodurch es z.T. heftige Schläge gab. Die Fahrt hin und zurück dauerte insgesamt 1 Stunde und kostet 5 USD/Person. Alles in Allem: Ein tolles Erlebnis.

Wir sind dann noch einige Stunden über Land gefahren, unser Tuk Tuk-Driver sprach recht gut Englisch und hielt oft unaufgefordert an interessanten Stellen an, erklärte uns sachkundig die verschiedenen Pflanzen und zeigte uns dösende Flughunde in den Bäumen.

Wir besuchten das einzige Weingut Kambodschas und verkosteten Rotwein, Brandy, Ingwersaft mit Honig und einen weiteren undefinierbaren Saft. Der Ingwertrank war auf jeden Fall sehr lecker …

Zurück in Battambang nahmen wir unsere Buskarten nach Phnom Penh in Empfang (8USD/Person mit dem Minivan, der uns gegemüber dem regulären Bus 3,5 Stunden Fahrzeit sparen soll).

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Nach Battambang


Nach 3-stündiger entspannter Fahrt auf guten Straßen in klimatisiertem Bus Stop um 13:45h direkt gegenüber dem Asia-Hotel, das wir uns auch ausgeguckt hatten; Zimmer 13 USD. Sehr ordentlich und sauber, Bad komplett gekachelt und neues Wasch- und Toilettenbecken. Doppelter Komfort bei halbem Preis gegenüber SR. Na ja, irgendwann muss man der Reisekasse auch die Chance zur Erholung geben! (Zumindest bei den regulären Ausgaben, denn das Visum hier in Battambang beim vietnamesischen Konsulat kostet 90 USD, da wir mehr als 4 Wochen im Land bleiben wollen.)

Vom Hotel aus schlenderten wir die Hauptstraße entlang bis zum Markt. Dieser machte einen recht ordentlichen Eindruck, er wirkte längst nicht so schmuddelig wie der Big Market in Siem Reap.

Weiter ging es an den Fluß, der durch Battambang fließt. Da haben sie wirklich eine schöne, etwa 2 km lange Uferpromenade gebaut, aber dahinter ist zum Wasser hin ein Steilabhang, wohin jeder seinen Unrat wirft.

Ein Stück weiter beginnen die Evening Food Stalls, wo es viele Essensstände gibt und für jeden etwas dabei sein sollte.

An der Riverfront-Straße wie auch in der restlichen Stadt befinden sich viele Kolonialbauten, die mehr oder weniger hübsch hergerichtet sind.

Das Preisniveau beträgt hier übrigens fast die Hälfte gegenüber SR, und viele Preise werden hier in der einheimischen Währung Riel ausgezeichnet bzw. verlangt, in SR waren dies durchweg USD. Die Umrechnung ist recht einfach: 1 USD = 4.000 Riel. Man kann auch gemischt bezahlen, die Leute hier sind darauf konditioniert.

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