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Posts Tagged ‘Roller’

Mit dem Roller auf Erkundungsfahrt


Mit dem sanft schnurrenden 125er Honda sind wir in diesen Tagen überwiegend in’s Blaue gefahren. Einmal sollte es ein Loop von etwa 50 km sein, den wir allerdings nicht realisieren konnten, da die Route durch einsamste Dörfer ging, deren Thai-Namen wir nicht entziffern konnten. Egal, wir fuhren durch eine schöne und von Touristen unberührte Gegend mit engen Straßen und sehr wenig Verkehr. –

Morgen Vormittag geht unser Flieger nach Bangkok, wir fahren dann sofort weiter in eine unserer Lieblingsstädte – Ayutthaya –, wo wir die meisten der Resttage dieser Reise verbringen werden.

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IMG_2286Ein Buddha-Felsen inmitten eines Klosters
IMG_2287Nicht-Schwindelfreie stoßen hier leicht an ihre Grenzen
IMG_2288Oben entlohnt dann der freie Blick ins Weite

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IMG_2307Reisanbau links und rechts der Straße

IMG_2290Und noch ein Tempel (hier)auf einem hohen Hügel …

IMG_2291… mit toller Fernsicht

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Kategorien:Thailand 2014-2015 Schlagwörter: , ,

Die Karstberge bei Thakhek

23/01/2015 1 Kommentar

Mit dem Roller sind wir heute auf’s Geradewohl vom Mekong weg in Richtung Landesinnere gefahren. Dort erwartete uns eine wunderschöne Landschaft aus Karstberge, die u.a. auch diverse Höhlen beinhalten. Genussvoll haben wir die Szenerie auf uns wirken lassen.

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Kategorien:Laos 2015 Schlagwörter: , , ,

Bali (4) und Fazit

30/01/2014 2 Kommentare

Es ist einfach viel zu heiß, und irgendwie habe ich überhaupt keine Lust, über die letzten 2 Tage zu berichten. Und so übernehme ich ausnahmsweise gern Christas Bericht, den sie über ihren Mail-Verteiler heute morgen verschickt hat. Dem ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen:

Am nächsten Morgen sind wir mit dem Roller gleich von der Hauptstraße weg in Richtung Berge, und es wurde eine abenteuerliche Fahrt: schmales Sträßchen, Serpentinen, hier und da ein Dorf. Straßenschilder wie bei uns hab ich kaum gesehen. Die Straße wurde immer schlechter, und irgendwann war es nur noch Piste mit Löchern, so groß, dass man ein Kind darin hätte baden können. Es ging s e h r steil bergauf; ich musste mich hinten abstützen, um nicht runterzurutschen. Und dann kam der Roller an seine Grenzen; ich musste absteigen, damit die 125er es überhaupt geschafft hat.

Zwischendrin ergab sich immer wieder mal ein schönes Fotomotiv, ehe es dann auf einmal genau so steil bergab ging. Falls die Bremsen nicht in Ordnung seien, solle Micha sich an die Hangseite halten. Welchen Hang? Erst da merkte ich, dass wir auf dem Grat eines Berges Achterbahn fuhren.
Im nächsten Dorf legten wir einen Trinkstopp ein und saßen zusammen mit einigen Bewohnern auf der Treppe des Geschäfts. Es dauerte nicht lange, bis ein englischsprechender Rollerfahrer bei uns hielt, fragte, wohin wir wollen und uns den Weg beschrieb. Die Buschtrommeln hatten wieder mal funktioniert.

Wir fuhren wie geheißen und konnten schon bald einen wunderschönen Ausblick auf die Küste genießen. Das kaputte Sträßchen mündete auch schon bald in eine neue, breitere Straße, so dass wir schon bald wieder in unserem Bungalow waren (mein Po musste sich von diesem ‚Ritt‘ erstmal erholen).

Putu, der Koch, wirkte betrübt. Er schrieb uns seine Email-Adresse auf und bat, ihm zu schreiben. Aufgrund der stürmischen See gab es immer noch nur ein sehr begrenztes Angebot an Fisch, und da er wusste, dass wir gerne Red Snapper essen wollten, klapperten er und seine Tochter alle erreichbaren Märkte ab. Gestern hatten sie Erfolg, und ein ganz stolzer Putu stand mit den Fischen vor uns, die einen gelungenen Abschluss unseres Bali-Aufenthaltes bildeten.

Die Insel hat nichts mehr gemein mit dem Paradies, das ich vor 30 Jahren hier kennengelernt habe. Der Müll, und hier ganz besonders der Plastikmüll, ist ein Problem, das man offensichtlich noch nicht als solches erkannt hat. In den sattgrünen Reisfeldern schwimmt er, bedeckt die Seitenstreifen der Straßen und ist einfach allgegenwärtig. Bei Westwind wird der ganze Müll von Java an den Stränden angespült. Die einzige Gegenmaßnahme: Jedes Haus verbrennt gegen Abend seinen Plastikmüll, ohne irgendwelche Schutzmaßnahmen.

Ich habe beschlossen, den Ist-Zustand zu ignorieren und Bali so wie vor 30 Jahren in Erinnerung zu behalten. Die Menschen haben zum Glück nichts von ihrer Liebenswürdigkeit verloren.

Heute mittag werden wir das letzte mal bei Putu, dem Koch, essen, ehe uns Putu, der Fahrer, abholt, zum Tempel Tanah Lot fährt und von da zum Flughafen, wo unser Flieger nach Kuala Lumpur um 22.00h startet (KL ist das zentrale Drehkreuz des Billigfliegers Air Asia); wir werden noch mal ein paar Tage in Malakka verbringen, ehe dann am 6.2. unser Flug nach Chiang Mai startet.

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Bali (3)


Nach einem Tag des absoluten Nichtstuns starteten wir heute morgen mit einem geliehenen 125er Honda-Roller zu einer Spritztour in die nähere Umgebung. Wir bewegten uns zunächst in der Großstadt Singaraja, dann in deren Randgebieten und stellten fest: Wir müssen irgendwie raus in die Natur. Aufgrund der herunter geladenen Karten in meinem Smartphone in Verbindung mit GPS-Ortung fanden wir dann auch eine kleine Straße, die – zunächst vorbei an Reisfeldern – dann steil hinauf in die Berge führt. Je höher wir kamen, desto mehr wurden wir zu Exoten der Straße: Schulkinder, die sich gerade auf dem Heimweg befanden, grüßten, winkten, schrieen: Hallo! und freuten sich wie Schneekönige, Und auch die Älteren waren sehr freundlich. Als wir sie aber einmal nach dem Weg fragten, waren sie sehr hilfsbereit, konnten uns wegen der Verständigungsprobleme jedoch nicht wirklich helfen. So sind wir dann aus Sicherheitsgründen den gleichen Weg wieder zurück gefahren, voll durch den dicken Berufsverkehr in Singaraja.

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CU

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