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Posts Tagged ‘Essen’

Tempelrunde in LP


Heute haben wir uns mal etwas intensiver die diversen Tempel auf der Halbinsel Luang Prabang angesehen – trotz großer Hitze. Aber schließlich tat es doch gut, sich selbst etwas zu fordern.

Mittlerweile haben sich für Frühstück und Abendessen gewisse Usancen herausgebildet. Starter am Vormittag ist meistens ein Obstsalat mit Joghurt, zusammen mit einem Mango-Shake. Mittags gibt es nichts oder nur eine heimische Nudelsuppe, abends marschieren wir in die Fressgasse, wo es vieles recht günstig gibt. Uns schmecken besonders die am Stock gegrillten Süßwasserfische und diverse Teile vom Hähnchen, ebenfalls vom Rost. Das scheint uns hygienisch einigermaßen einwandfrei, während wir bei den Nudeln und Gemüsen, von denen man sich zum Fixpreis einen Teller füllen kann, doch eher unsere Bedenken haben.

Fotos

CU

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Kategorien:Laos 2013 Schlagwörter: , , ,

Kampot


Heute war nichts Besonderes los in Kampot. Zunächst hatten wir eine äußerst leckere Gemüsesuppe mit Reis und kleinen, wohlschmeckenden Fleischbällchen – feste Haut, innen weich (Hundehoden?) – zum Frühstück.
Danach zog sich der Tag so hin, wir hielten im kühlen Zimmer Siesta, gingen dann zum Markt, wo schon Aufbruchsstimmung herrschte und kümmerten uns noch einmal um die Weiterreise von Kampot auf die vietnamesische Insel Phu Coc; diesen Transfer hatten wir bereits am Vorabend gebucht (18 USD incl. Fähre). Wir wollten noch Infos wegen Übernachtungsmöglichkeiten auf der Insel einholen. Die Betreiber dieses Reisebüros sind Vietnamesen und haben sich auf den Transfer auf die Insel und zurück spezialisiert. Und die Dame des Reisebüros bringt jeden Minibus persönlich bis auf’s Schiff.

Zum Abendessen gab’s dann an einem Straßenstand gebratene Nudeln mit Sprossen und einem mit Spinat gefüllten Bratling und Spiegelei – alles zu 1 USD/Portion. Nachdem der Heißhunger gestillt war fiel uns dann die etwas merkwürdige Form der „Nudeln” auf: vorne spitz, hinten spitz. Wir hatten gerade eine äußerst proteinhaltiges Mahl mit Würmern verzehrt!

Jetzt sitzen wir an einem herrlichen Plätzchen – Veronica’s Kitchen – am Flussufer (0,3 Bier + 5 ml Bombay Sapphire – hallo Markus! – für zusammen 1,75 USD) und hindern die Würmer am Hoch-Krabbeln aus dem Magen…

Fotos sind hier

CU

Kategorien:Kambodscha 2012 Schlagwörter: , , ,

Essen und Trinken in Burma


Im Folgenden einige Informationen zum Thema „Essen und Trinken“, so wie ich es gesehen und empfunden habe. Falls etwas inkorrekt sein sollte oder aber Ergänzunge erforderlich sind, bitte ich um Nutzung der Kommentarfinktion.
Überall gibt es Teestuben mit verschiedenen ausgebackenen Sachen und trockenem Kuchen. Das Personal bringt 2 oder mehr Teller mit diesen Speisen, und man nimmt soch das, was man essen mag. Abgerechnet wird dann zum Schluss. Tee steht zur freien Verfügung auf dem Tisch, wer Kaffee will, muss extra löhnen. Bei letzterem handelt es sich meistens um eine Portionspackung Instant-Kaffees, der mit Mengen von Zucker und Milchpulver versetzt ist und der in einem Glas heißen Wassers aufgelöst wird. Besser schmeckt da schon der kostenlose Tee, der entweder in einer Thermoskanne mit Baststopfen (durch diesen kann man gießen) oder in einer einfachen Blechkanne angeboten wird. In beiden Varianten finden sich Grün- bzw. Schwarztee.
In den Teashops sitzt man an kleinen Tischen und noch kleineren Hockern, auf denen zu sitzen allerdings für westliche Beine auf Dauer etwas anstrengend ist. Dafür kommt man aber recht leicht mit Einheimischen ins Gespräch. Die Teashops öffnen morgens in aller Frühe – ich habe dort schon um 5.30h vor Abfahrt eines Busses die erste Mahlzeit des Tages eingenommen. Übrigens: Eine leckere Morning-Soup bekommt man dort meistens auch. Alkohol wird in diesen Betrieben nicht ausgeschenkt.
Die Teashops schließen am Mittag, und wer danach Hunger bekommt, muss meistens auf Restaurants ausweichen. Diese sind deutlich teurer als die Teashops, bieten aber eine Vielzahl verschiedener Gerichte an, in Touristenorten diverse nationale Spezialitäten (z.B. Pizza/Pasta, Döner, Schnitzel). Ein Bier bekommt man meistens auch.
Ab 17h bauen Garküchen auf den Gehwegen belebter Straßen ihre Stände auf, sie bieten verschiedene Gerichte an – Pankakes, Suppen, Reisgerichte etc. Es gibt viele regionale Geschmacksrichtungen. In Nyang Shwe am Inle-See habe ich eine der besten Suppen während meiner Reise gegessen, eine Shan-Nudelsuppe, kräftig gewürzt und mit viel Substanz.
Getrunken wird außer dem erwähnten Tee natürlich auch Alkoholisches, wobei man auffallend viele Einheimische eher Schnaps (einheimischer „Malt“-Whisky und Rum) als Bier trinken sieht. Der Grund: Schnaps ist billiger als das einheimische Bier, d.h. man kauft für weniger Geld wesentlich mehr Alkohol. Gelegentlich findt man aber auch Bierkneipen mit Fassbier, dieses ist dann deutlich günstiger.
Einheimischen Wein habe ich auch gesehen, aber nicht verkostet. Der hohe Preis im Zusammenhang mit nicht sachgerechter Lagerung war mir das Risiko nicht wert. Bei dem Wein handelt es sich um ein Gemeinschafsprojekt mit Deutschen nahe dem Inle-See.
Noch ein Wort zum Frühstück in den Guesthouses. Dieses ist praktisch immer im Preis enthalten: Süßlich schmeckender Toast, Butter/Margarine, immer Früchte und Eierspeisen, Marmelade, Tee/Kaffee. Manchmal kann die Eierspeise durch Fried Rice mit Ei oder Pankake ersetzt werden, wenn man es am Abend vorher anmeldet.

Kategorien:Burma 2010 Schlagwörter: , , ,