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Posts Tagged ‘Mae Hong Son’

Mae Hong Son (2)

30/12/2017 1 Kommentar

Der Taifun auf den Philippinen hatte seine Auswirkungen bis hierher, wir hatten einen vollen Tag Dauerregen, dann war es wieder trocken, und gestern wieder einige Stunden nass. Aber es ist wenigstens nicht kalt dabei.

Hier nun einige Fotos.

CU

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Kategorien:Thailand-Nord 2017/18 Schlagwörter: ,

Mae Hong Son (1)


Am 30. Dezember konnten wir endlich mit dem Minivan nach Mae Hong Son fahren, wo wir den Jahreswechsel feiern wollten. Schon im Jahr zuvor hatten wir uns ein sehr ansprechendes Guesthouse angesehen, mit Bungalows in einem wunderschön angelegten Garten mit einem 10-m-Pool. Hier hatten wir schon vor längerer Zeit unsere Reservierung platziert und wurden bei unserer Ankunft sehr freundlich empfangen. 

Die Anlage war wirklich sehr gepflegt, ab 22 Uhr war Nachtruhe angesagt, und von der benachbarten Straße, die um den See führt, war trotz des täglichen Nachtmarktes nichts zu hören, denn um 22 Uhr wurde es auch dort stiller. Ausnahme war Silvester, da kam bis um 0:00h Musik verschiedenster Stilrichtungen aus allen Ecken. Danach hörte man längere Zeit nur noch den eintönigen Singsang der Mönche des benachbarten Tempels, die zusammen mit vielen Gläubigen einen Gottesdienst zelebrierten.

Mit dem geliehenen Motorroller haben wir einige interessante Punkte besucht, an denen wir schon im vergangenen Jahr waren. Die damals sehr beeindruckende Bambusbrücke, die über Reisfelder und einen kleinen Fluss hin zu einer steilen Treppe auf einen Tempelberg führt, hatte leider sehr an Reiz verloren – es waren wegen des Feiertages einfach viel zu viele Leute unterweg. Auch unserem „Hausberg“ mit einer schönen Tempelanlage und einem tollen Aussichtscafé haben wir natürlich erneut einen Besuch abgestattet.

Auch mit der Rückfahrt nach Chiang Mai, wo wir am nächsten Tag den Flieger nach Kuala Lumpur/Malaysia erreichen mussten, gab es Probleme: Alle Busse waren ausgebucht, weshalb wir uns dafür entschieden, einen Limousinenservice für die 6 Stunden Fahrt nach Chiang Mai in Anspruch zu nehmen. In einem großen Van konnten wir somit heute ganz entspannt auf breiten und bequemen Sitzen die Fahrt genießen.

Es hat uns in Mae Hong Son so gut gefallen, dass wir unsere Reise umgebaut haben und Ende Januar noch einmal für fünf Nächte hierhin fahren werden. (Die Tickets für die  regulären Minivans haben wir uns übrigens schon besorgt, für die Hin- wie für die  Rückfahrt…)

Fotos in meinem Fototagebuch: https://1drv.ms/u/s!Ag2t5CXb7IlWjA5zciOr53eJ4-fs

CU

Kategorien:SOA 2016/17, Thailand Schlagwörter: ,

Mae Hong Son


Mae Hong Son ist eine relativ gemütliche Kleinstadt in den Bergen nahe der Grenze zu Myanmar mit einem kleinen See im Zentrum, an dem sich ein Teil des Nachtmarktes abspielt. Hier ist abends richtig was los. Verkauft werden an kleinen Ständen überwiegend einheimische Kunstgewerbeprodukte und natürlich Essbares, aber beides schön voneinander getrennt. An dem taghell erstrahlten Tempel werden große Heißluft-Lampions in den Himmel entlassen, Mönche verkaufen sie ab 50 Baht, je nach Größe. In dem dunklen Nachthimmel kann man sie – kleiner werdend – noch lange beobachten.

Als zweite Attraktion ist der Tempelberg zu nennen, auf den sicherlich Tausende von Stufen auf direktem Weg hinaufführen. Wir waren allerdings mir einem gemieteten Honda-Roller unterwegs und mühten uns die langen Serpentinen hoch.

Oben gibt es ein religiöses Zentrum mit Stupa und allem sonst, das zu einem Tempel gehört, ein Gastronomie-Bereich sowie die unvermeidlichen Verkaufsbuden.

Es war sehr reger Betrieb dort, der Parkplatz war komplett voll. Nur sehr wenige europäische Touris liefen herum, meistens Chinesen und Thai. Außer dem „Beforesunset-Café”, von dem man einen tollen Blick in’s Land hat und das hervorragenden Cappucino u.a. anbietet, gibt es ein relativ großes Restaurant, ebenfalls mit Blick in die Ferne und näher zur Stupa hin gelegen. Das war proppenvoll, und die Speisen sahen auch ausgesprochen lecker aus. Leider waren wir noch satt vom Frühstück…

Die unvermeidlichen Verkaufsbuden mit überwiegend Kunsthandwerk der Bergvölker waren natürlich auch da mit sehr freundlichen, unaufdringlichen Verkäufern.

Um den Tempel herum war es relativ ruhig. Hier dominierten die Gläubigen, sie hatten Gebinde aus Blumen, einer Kerze und Räucherstäbchen, montiert auf einer Holzunterlage, erworben, die sie betend um die Stupa herum zu einem Bassin trugen und dort zu Wasser ließen.

Mein Fazit: Alles ganz interessant, auch wenn man schon viele Tempel gesehen hat.

Insgesamt gefällt uns Mae Hong Son sehr gut, es ist hier eine entspannte Atmosphäre, die Touristen fallen auch kaum auf, kaum Bars und Saufkneipen, somit also das krasse Gegenteil zu Pai. Wir können uns durchaus vorstellen, wieder hierher zu kommen und etwas länger als 2 Nächte zu verweilen.

CU
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Kategorien:Südostasien 2014/2015 Schlagwörter:

Nach Mae Hong Son


Wir waren rechtzeitig am Busbahnhof, um direkt nach Ankunft des Local Busses diesen zu stürmen und Sitzplätze zu belegen. Während wir warteten, saß neben uns eine Thai-Frau mit kleinem Jungen. Sie machte uns verständlich, dass sie auch nach Mae Hong Son wolle. Nach einiger Zeit hatte sie ein Songthaeo aufgetrieben, das diese Strecke fährt. Kurz entschlossen buchten wir uns bei dessen Fahrer für die Fahrt nach Mae Hong Son ein.

Songthaeos sind umgebaute Nutzfahrzeuge. Dabei handelt es sich zumeist um Pritschenwagen und Kleinbusse. Alen gemein ist die Überdachung und ein seitlich meist halboffener Aufbau. Die Fahrgäste sitzen sich auf Bänken an den Seiten gegenüber, ohne Sicherheitsgurte und ohne Armlehnen. Falls keine freien Sitzplätze mehr vorhanden sind, werden Passagiere oft auch auf den Heck-Plattformen stehend mitgenommen, wo sie sich an Stangen festhalten können. – Soweit die Info aus wikipedia.de .

Es war uns absolut klar, dass die 4-Stunden-Fahrt mit diesem Gefährt sehr anstrengend werden würde, aber der Bus hätte uns kaum mehr Komfort geboten. Als der Wagen so voll war, dass man sich kaum noch rühren konnte – das große Gepäck lag festgezurrt oben auf dem Dach – ging es los. Und wenn wir bis dato gedacht hatten, die Passagierkapazität sei erschöpft, dann wurden wir bald eines Besseren belehrt. „Einer geht immer noch”, hieß das Motto, wenn Leute unterwegs zustiegen. Letztendlich standen 3 Personen auf der hinteren Platform und ließen so – wie wir auch – kräftig durchschütteln, nur mussten sie sich mit den Händen festhaten, während wir uns dagegen kaum bewegen konnten. Fazit: Es war eine interessante Fahrt mit intensivem Kontakt mit der Bevölkerung.
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Kategorien:Südostasien 2014/2015 Schlagwörter: