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Posts Tagged ‘Diu’

Diu – Indien einmal anders


Wenn nicht die bunten Saris der Frauen wären, könnte man annehme, sich in einem anderen Land als Indien zu befinden, Zu stark sind hier die Gegensätze zu den vorher durchreisten Gebieten:
• Die Verkäufer in den Geschäften erinnern an deutsches Kaufhauspersonal mit der Absicht, nicht unbedingt Umsatz machen zu wollen, sondern lieber den zwischenmenschlichen Erfahrungsaustausch zu pflegen.
• Den TukTuk-Fahrer geht es offenbar gut, sie haben feste Preise zu allen Punkten der Insel, sie halten sich angeblich daran und haben es nicht nötig, mit mehr oder weniger aggressiven Methoden um Fahrgäste zu buhlen.
• Feilschen führt auch zu nichts, die Flasche Wasser der Marke XY kostet überall das Gleiche.
• Schnapsläden und Bars gibt es in Hülle und Fülle, sie sind schon morgens kurz nach Öffnung bereits gut frequentiert. Weiterlesen …

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Kategorien:Indien 2009 Schlagwörter:

Die Reise nach Diu

17/02/2009 2 Kommentare

Die Anreise nach Diu gestaltete sich ziemlich zeitaufwendig und unkomfortabel. Abends Abfahrt mit dem „Sleeper“-Bus über Ahmedabad nach Rajkot (8 Stunden), dann Taxi organisiert und weitere 6 Stunden über holprige Straßen nach Diu.
Der Sleeper entpuppte sich – anders als z.B. in Vietnam – als eine gemischte Busvariante: Unten Einzelsitzreihe, Gang, Doppelsitzreihe; oben Einzelkojen, Gang, Doppelkojen, alle Kojen mit Vorhang zum Gang. Wir hatten Doppelliegen, breit genug, aber zu kurz, so dass wir die Diagonalen nutzen mussten und uns dadurch natürlich öfters in die Quere kamen. Den Schlaf nahmen wir – auch wegen mehrerer Bushalte – nur in quasi homöopathischen Dosen zu uns, aber immerhin!
Bereits 2 Stunden mach der Abfahrt, also gegen Mitternacht, liefen wir eine Raststätte an. Ich nahm einen Chai sowie ein sooft am Straßenrand verzehrtes Samosa-Bällchen (Gemüse im Teig, frittiert) zu mir – mit durchschlagendem Erfolg, wie sich – Gott sei Dank – erst bei der Ankunft in Rajkot herausstellte. Nicht zuletzt diese Tatsache war der Grund, weshalb wir auf die 8-stündige Busfahrt gerne verzichteten und ein Taxi nach Diu organisierten, da hatten wir dann jedenfalls die volle Verfügungsgewalt über evtl. erforderliche kurzfristige Stopps.
Nach Einwurf mehrerer Tabletten vom örtlichen Medizinmann hat sich die Angelegenheit nach ein paar Tagen erledigt…
Markus hatte bereits in Jaipur seine Magen-Darm-Zustände genommen, geschlagene 24 Stunden das Bett gehütet und sich standhaft geweigert, an feste Nahrung auch nur zu denken.
Aber, wie gesagt, wir sind beide wieder fit und Essen und Trinken schmecken und bekommen wieder.

CU

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