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Die Reise nach Diu


Die Anreise nach Diu gestaltete sich ziemlich zeitaufwendig und unkomfortabel. Abends Abfahrt mit dem „Sleeper“-Bus über Ahmedabad nach Rajkot (8 Stunden), dann Taxi organisiert und weitere 6 Stunden über holprige Straßen nach Diu.
Der Sleeper entpuppte sich – anders als z.B. in Vietnam – als eine gemischte Busvariante: Unten Einzelsitzreihe, Gang, Doppelsitzreihe; oben Einzelkojen, Gang, Doppelkojen, alle Kojen mit Vorhang zum Gang. Wir hatten Doppelliegen, breit genug, aber zu kurz, so dass wir die Diagonalen nutzen mussten und uns dadurch natürlich öfters in die Quere kamen. Den Schlaf nahmen wir – auch wegen mehrerer Bushalte – nur in quasi homöopathischen Dosen zu uns, aber immerhin!
Bereits 2 Stunden mach der Abfahrt, also gegen Mitternacht, liefen wir eine Raststätte an. Ich nahm einen Chai sowie ein sooft am Straßenrand verzehrtes Samosa-Bällchen (Gemüse im Teig, frittiert) zu mir – mit durchschlagendem Erfolg, wie sich – Gott sei Dank – erst bei der Ankunft in Rajkot herausstellte. Nicht zuletzt diese Tatsache war der Grund, weshalb wir auf die 8-stündige Busfahrt gerne verzichteten und ein Taxi nach Diu organisierten, da hatten wir dann jedenfalls die volle Verfügungsgewalt über evtl. erforderliche kurzfristige Stopps.
Nach Einwurf mehrerer Tabletten vom örtlichen Medizinmann hat sich die Angelegenheit nach ein paar Tagen erledigt…
Markus hatte bereits in Jaipur seine Magen-Darm-Zustände genommen, geschlagene 24 Stunden das Bett gehütet und sich standhaft geweigert, an feste Nahrung auch nur zu denken.
Aber, wie gesagt, wir sind beide wieder fit und Essen und Trinken schmecken und bekommen wieder.

CU

Kategorien:Indien 2009 Schlagwörter:
  1. 19/02/2009 um 16:26

    Magen-Darm im Ausnahmezustand ist ganz normal für Indienreisen, weswegen ich dazu tendiert habe, immer möglichst lange im Land zu bleiben, damit man zwischendurch auch mal was davon zu sehen bekommt. Garnicht weg zu fahren nutzt aber auch nix – man kann auch zu Hause kränkeln, wenn man auf die falschen Leute getroffen ist. So gehts mir im Moment. Ich bin wahrscheinlich beim Lesen der Schlagzeile „Grippewelle auf dem Höhepunkt“ erwischt worden, schiebe es aber immer noch auf die zwei Tussis von der Post, mit denen ich in einer unerträglichen Schlange lang anstehen musste und mir eine Cassette nach der anderen anhören musste. Falscher Ort, falscher Zeitpunkt – weltweit das gleiche. Ich wünsche euch einen angenehmen Flug – CU at home. – Willi
    —————–
    Hier noch mal ein Blick auf die Wetterprognose für die nächsten 10 Tage:

    Auf den Frühling brauchen wir noch nicht zählen – das Wetter in Deutschland geht recht winterlich weiter, die Temperaturen sinken zum Teil nochmals ab.

    Auch im Norden und Westen wird es nun in dieser Woche wieder kälter. Der Süden und Osten des Landes bleibt sowieso fest in den Händen der kalten Luft.

    Die Höchstwerte liegen im Nordwesten bei bis zu plus 4 Grad, ansonsten werden am Nachmittag kaum 0 Grad erreicht. Nachts ist mit Frost zu rechnen, teilweise gibt es sogar strengen Frost zwischen minus 5 und minus 10 Grad.

    Das Wetter zeigt sich in dieser Woche durchwachsen mit Sonne, dichten Wolken und Schneeschauern – teilweise schneit es in den Bergen erneut stärker und länger.

    Auch am Wochenende bleibt es unverändert kalt, ehe sich später im Nordwesten mit einem neuen Tiefdruckgebiet leicht milderes Wetter mit Regen bemerkbar macht.

    • 22/02/2009 um 10:23

      Das sehe ich auch so, krank werden kann man zu Hause auch, ohne etwas gesehen zu haben …

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