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Archive for the ‘Venedig 2016’ Category

Meine Venedig-Fotos sind aktualisiert 


Die schon veröffentlichten Fotos vom iPhone habe ich jetzt nochmal überarbeitet und auf schön getrimmt sowie weitere Bilder von meiner Sony-Taschenknipse hinzugefügt. Der Link zum Anschauen bleibt: https://www.flickr.com/gp/migath/sM7x3R

CU

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Kategorien:Venedig 2016

Venedig – Transport und Preisniveau


Mit dem Flieger nach Marco Polo Airport und dann nicht mit Taxi (sehr teuer) in die Stadt, sondern mit Zubringerboot (15€) von Alilaguna, das alle relevanten Stationen anfährt. Es soll auch noch eine günstigere Busverbindung geben.

Die Bahn (Eurocity von München) fährt direkt zum Hauptbahnhof Santa Lucia, wo man auf ein Boot zu seiner Unterkunft umsteigt.

7-Tages-Ticket für die Vaporetto-Boote kostet 60€, die Gültigkeit startet mit der ersten Entwertung. Dieses kann man auch online beziehen. Weitere Infos und Fahrpläne auf der Seite der actv.it. Es gibt Zeitkarten mit unterschiedlicher Gültigkeit, mit allen kann man sehr preiswert ganz Venedig inclusive aller Inseln der Lagune erkunden. Die wichtigsten End-/Umsteigestationen sind Piazzale Roma (zum Bus aufs Festland), Ferrovia (Hbf.), Fundamente Nove an der Nordküste und natürlich S. Zaccaria/S. Marco am Markusplatz. Mit der Linie 1 kann man Sightseeing durch den kompletten Canal Grande machen, dauert etwa 1 Stunde. Die Linien 4.1 und 4.2 umrunden die Hauptinsel vollständig.

Preise

Italien ist kein billiges Reiseland, die teuerste Stadt soll aber Venedig sein. Besonders in der direkten Umgebung des Markusplatzes wird preislich richtig zugelangt und man zahlt dort ein Mehrfaches des Üblichen, heißt es. Wir waren nicht dort und haben unseren Cappuccino woanders zu zivilen Preisen getrunken: Vielerorts zu 3€, aber in kleinen Bars auch schon mal für 1,50€.

Restaurants versuchen gern ein Mehrgänge-Menü zu verkaufen, da kann man dann ganz schnell einen Fünfziger loswerden (nur fürs Essen). Dazu dann noch einen halben Liter Hauswein – falls es den überhaupt offen gibt – für 10€, dazu diverse Aufschläge für Gedeck, Brot und Service…

Angesichts dieser Preissituation ist es nicht verwunderlich, dass es in der Stadt eine Unmenge Pizzerien und Bckereien mit belegten Baguettes gibt. Die Pizzen sind nur wenig teurer als bei uns, dafür deutlich sparsamer belegt. Wir haben sie an einem Abend auf den Stufen einer Kanalbrücke probiert, und es hat uns geschmeckt.

Während der Saison bieten viele Restaurants ein „menu turistico“ an, über das man im Allgemeinen kaum Positives liest. Wir haben es fast jeden Abend zu uns genommen und waren zufrieden bis begeistert. Üblicherweise werden Auswahlmöglichkeiten aus 3 Gängen angeboten: div. Pastas als 1. Gang, dann Fisch oder Fleisch als 2. Gang und Salat, Kartoffeln oder Gemüse als 3. Gang, der aber eigentlich zu Nr. 2 gehört – ein wenig Augenwischerei muss halt sein. Oft wird ein solches Menü incl. Brot, Gedeck und Service ausgelobt, was natürlich sehr interessant ist. Empfehlen kann ich diesbezüglich „Riva del Vin“, das trotz der Nähe zur Rialto-Brücke ausgezeichnetes Essen bietet, das Touristenmenü für 15€ ohne jegliche Aufschläge!

Den Wein haben wir danach in einer rustikalen Bar getrunken, das Glas leckeren Sauvignons kostet dort 2€ und ein sehr gut eingeschenkter Fernet Branca 2,50€.

Unseren Flüssigkeitsbedarf tagsüber haben wir an den vielen öffentlichen Wasserzapfstellen (Fontanelli) gedeckt und dort unsere Trinkflaschen gefüllt. Bier haben wir in einem Coop-Supermarkt für 0,72€/0,5l gekauft, ansonsten hätte es uns 3,50€ gekostet. Die Info hat uns der Rezeptionist unseres Hotels gegeben…

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Kategorien:Venedig 2016

Venedig ade!



Die Woche in der Lagunenstadt ist nun vorbei, und es waren tolle Eindrücke, die wir in dieser Zeit erleben durften.Gestern waren wir auf dem Campanile von San Giorgio, den wir beim abendlichen Bier an der Lagune (mit den Füßen teilweise im Wasser) in die Nacht verschwinden sahen. Der Kirchturm ist nur wenig niedriger als der Campanile auf der Piazetta San Marco, mit einem herrlichen Rundblick auf Venedigs Altstadt und einige benachbarte Inseln.

Wir sitzen gerade im Zug nach München und hoffen, dass wir nicht ein ähnliches Desaster erleben wie auf der Hinfahrt, bis jetzt jedenfalls ist der Zug auf die Minute pünktlich!

Fotos wie immer in meinem Fotostream (der täglich ergänzt wird) hier: https://www.flickr.com/gp/migath/sM7x3R

(Die versprochenen Venedig-Infos reiche ich nach.)

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Kategorien:Venedig 2016

Venedig-Impressionen (2)



Ein Ausflug mit dem Linienboot auf die Insel San Michele, der Friedhofsinsel (cimentero) von Venedig. Kaum jemand steigt hier aus, alle wollen zur nächsten Station, der Glasbläserinsel Murano, die in Sichtweite ist. Deshalb ist es in dem Friedhofsgebiet so schön ruhig, die paar Menschen verlaufen sich hier. Es gibt mehrere Kreuzgänge (herrlich schattig und erfrischend bei der Hitze!), in denen man praktisch über die Gräber läuft – sie sind nur noch als Steinplatten mit Inschrift  zu erkennen. Die meisten anderen Gräber sind aus Platzgründen in die Höhe gebaut. Ein friedlicher Ort!

Auf der Hauptinsel haben wir die Questura von Commissario Brunetti (Hauptfigur der Romane von Donna Leon) gesucht, aber erst später erfahren, dass in den Filmen für die Aussenansicht wohl der Palazzo Gritti herhalten musste, während die Innenaufnahmen ganz woanders gedreht wurden. 

Das Abendessen haben wir aufgrund einer Empfehlung von venedig.com in einem Restaurant nahe der Rialto-Brücke eingenommen und waren sehr überrascht ob der Qualität und dem sehr guten Preisverhältnis in der doch als Touristenspot bekannten Gegend. (Über die Kosten und weitere Tips werde ich auf der langen Bahnrückfahrt am Sonntag einen gesonderten Bericht schreiben.)

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Kategorien:Venedig 2016

Venedig-Impressionen (1)


Es ist einfach schön, ohne Zeitdruck und ohne die Notwendigkeit, Highlights abhaken zu müssen, eine Stadt erkunden zu können. Unsere Intention, nach Venedig zu fahren, lag hauptsächlich darin, die Athmosphäre der Stadt zu spüren und weniger, die bekannten Touristenspots abzulaufen. Entsprechend gestalten sich unsere Tagespläne: Mit dem Vaporetto irgendwo hin fahren, dort etwas herum laufen, fotografieren und dann weiter fahren zu einer der nächsten Haltestellen, usw.

Interessant war das jüdische Ghetto im Stadtteil Cannaregio nördlich des Canal Grande oder auch die Gegend ein paar Haltestellen weiter, wo man fast allein unter Einheimischen ist. Das Stadtviertel Dorsoduro hingegen war wider Erwarten doch recht touristisch. Gut gefallen hat es uns auf der langgestreckten Insel Giudecca, von der man einen schönen Blick auf die Hauptinsel hat.

Und das Highlight jeden Tages: Mit einer Dose Bier auf einer Piazetta oder am Canale Giudecca zu sitzen und die vielen Eindrücke gemeinsam zu verarbeiten.

Fotos wie immer in meinem Fotostream (der täglich ergänzt wird) hier: https://flickr.com/photos/44455884@N02/sets/72157668512825714

Kategorien:Venedig 2016

Ausflug auf Venedigs Inseln – Burano und Murano 


Nein, nicht der Markusplatz war unser erstes Ziel, das wir – endlich wieder einigermaßen fit – am nächsten Tag ansteuerten. Vielmehr ging es zunächst auf die Inseln Burano und Murano.

Man muss schon genau die Fahrpläne studieren, um das Vaporetto zu finden, das einen am schnellsten zum Ziel bringt, denn die Linien fahren verschiedene Strecken mit einer unterschiedlichen Anzahl von Stopps. Da kann man dann ganz schnell eine Stunde länger unterwegs sein als nötig…

Burano ist eine nette kleine Insel mit vielen bunten Häusern – da lacht das Fotografenherz. Leider sind auch hier mittlerweile viele Besucher, und vor allem in der Hauptgasse mit den Geschäften staut sich der Verkehr. Ein paar Meter weiter wird es allerdings deutlich ruhiger.

Murano ist die Insel der Glasbläser, denen man teilweise von der Straße aus bei ihrer Arbeit zusehen kann. Es gibt auch Führungen, aber da wird man zum Ende in den Verkaufsräumen festgehalten. Es ist eine tolle Kunst, Figuren und andere Gegenstände aus geschmolzenem Glas zu fertigen, aber wer solche Erzeugnisse kauft, muss einen sehr speziellen Geschmack haben…

Bilder im Fotostream hier:
https://www.flickr.com/gp/migath/sM7x3R

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Venedig – Erste Eindrücke sammeln 


Nach langem Schlaf und ausgiebigem Frühstück in unserem Hotel sind wir einfach durch die Gassen gelaufen, haben uns treiben lassen. Je weiter wir uns von unserer Unterkunft in Richtung Markusplatz, DEM Touristenspot Venedigs, entfernten, umso voller wurden die Gassen, die zudem auch noch enger wurden, da dort auch die Tische der Restaurants stehen. Das Durchkommen war etwas mühsam…Nach einer Siesta im Hotel, die uns beiden sehr gut getan hat, sind wir mit dem Vaporetto der Linie 1 – dieses fährt übrigens durch den vollständigen Canal Grande – zu unserem Abendessen nahe der Stefano-Kirche zunächst gefahren, dann durch die kleinen Gassen gelaufen, wobei wir uns trotz GPS ein paarmal verirrt habe, denn der Satellitenempfang zwischen den Häusern ist doch sehr eingeschränkt.

Das Abendessen selbst haben wir in einem Bacaro eingenommen, das ist ein einfaches, kleines Lokal, überwiegend zum Trinken geeignet mit wenigen Sitzplätzen, einem einfachen Gericht und reichhaltigem Angebot an leckeren Kleinigkeiten. Für Interessierte (Hallo Eva): Spaghetti mit Muscheln und ein Viertel vino bianco a la casa und eine Sardelle auf Polenta als Vorspeise kosteten 15€ – es war sehr schmackhaft und für venezianische Verhältnisse recht preiswert.
Zurück sind wir dann wieder mit der Linie 1 an unserem Pier vorbei zur nächsten Anlegestelle gefahren und zu einem coop-Supermarkt gelaufen, in dem wir endlich einmal Bier (lecker, Eigenmarke) zu vernünftigen Preisen kaufen konnten: 0,5l für 0,78€ – am Abend zuvor hatten wir dafür 3,50€ gezahlt!

Ausklang des Abends am Ufer der Lagune mit den Füßen über dem Wasser und Blick auf die gegenüber liegenden Insel St. Georgio bei angenehmer Luftbewegung, die wir an diesem schwül-heißen Tag genießen konnten…

Bilder im Fotostream hier:
https://www.flickr.com/gp/migath/sM7x3R

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