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Venedig – Transport und Preisniveau


Mit dem Flieger nach Marco Polo Airport und dann nicht mit Taxi (sehr teuer) in die Stadt, sondern mit Zubringerboot (15€) von Alilaguna, das alle relevanten Stationen anfährt. Es soll auch noch eine günstigere Busverbindung geben.

Die Bahn (Eurocity von München) fährt direkt zum Hauptbahnhof Santa Lucia, wo man auf ein Boot zu seiner Unterkunft umsteigt.

7-Tages-Ticket für die Vaporetto-Boote kostet 60€, die Gültigkeit startet mit der ersten Entwertung. Dieses kann man auch online beziehen. Weitere Infos und Fahrpläne auf der Seite der actv.it. Es gibt Zeitkarten mit unterschiedlicher Gültigkeit, mit allen kann man sehr preiswert ganz Venedig inclusive aller Inseln der Lagune erkunden. Die wichtigsten End-/Umsteigestationen sind Piazzale Roma (zum Bus aufs Festland), Ferrovia (Hbf.), Fundamente Nove an der Nordküste und natürlich S. Zaccaria/S. Marco am Markusplatz. Mit der Linie 1 kann man Sightseeing durch den kompletten Canal Grande machen, dauert etwa 1 Stunde. Die Linien 4.1 und 4.2 umrunden die Hauptinsel vollständig.

Preise

Italien ist kein billiges Reiseland, die teuerste Stadt soll aber Venedig sein. Besonders in der direkten Umgebung des Markusplatzes wird preislich richtig zugelangt und man zahlt dort ein Mehrfaches des Üblichen, heißt es. Wir waren nicht dort und haben unseren Cappuccino woanders zu zivilen Preisen getrunken: Vielerorts zu 3€, aber in kleinen Bars auch schon mal für 1,50€.

Restaurants versuchen gern ein Mehrgänge-Menü zu verkaufen, da kann man dann ganz schnell einen Fünfziger loswerden (nur fürs Essen). Dazu dann noch einen halben Liter Hauswein – falls es den überhaupt offen gibt – für 10€, dazu diverse Aufschläge für Gedeck, Brot und Service…

Angesichts dieser Preissituation ist es nicht verwunderlich, dass es in der Stadt eine Unmenge Pizzerien und Bckereien mit belegten Baguettes gibt. Die Pizzen sind nur wenig teurer als bei uns, dafür deutlich sparsamer belegt. Wir haben sie an einem Abend auf den Stufen einer Kanalbrücke probiert, und es hat uns geschmeckt.

Während der Saison bieten viele Restaurants ein „menu turistico“ an, über das man im Allgemeinen kaum Positives liest. Wir haben es fast jeden Abend zu uns genommen und waren zufrieden bis begeistert. Üblicherweise werden Auswahlmöglichkeiten aus 3 Gängen angeboten: div. Pastas als 1. Gang, dann Fisch oder Fleisch als 2. Gang und Salat, Kartoffeln oder Gemüse als 3. Gang, der aber eigentlich zu Nr. 2 gehört – ein wenig Augenwischerei muss halt sein. Oft wird ein solches Menü incl. Brot, Gedeck und Service ausgelobt, was natürlich sehr interessant ist. Empfehlen kann ich diesbezüglich „Riva del Vin“, das trotz der Nähe zur Rialto-Brücke ausgezeichnetes Essen bietet, das Touristenmenü für 15€ ohne jegliche Aufschläge!

Den Wein haben wir danach in einer rustikalen Bar getrunken, das Glas leckeren Sauvignons kostet dort 2€ und ein sehr gut eingeschenkter Fernet Branca 2,50€.

Unseren Flüssigkeitsbedarf tagsüber haben wir an den vielen öffentlichen Wasserzapfstellen (Fontanelli) gedeckt und dort unsere Trinkflaschen gefüllt. Bier haben wir in einem Coop-Supermarkt für 0,72€/0,5l gekauft, ansonsten hätte es uns 3,50€ gekostet. Die Info hat uns der Rezeptionist unseres Hotels gegeben…

CU

Kategorien:Venedig 2016
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