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Posts Tagged ‘Phu Quoc’

Phu Quoc (2)


Motorroller im Hotel geliehen (8USD) und an die Südsitze der Insel nach An Thoi gefahren. Die Straße ging des Öfteren in Piste oder Straßenbau im Frühstadium, sprich Schotter, über. Sandpassagen waren auch dabei. Die Spnne knallte unbarmherzig, der Fahrtwind brachte nur geringe Linderung. Meine Fahrkünste auf motorisierten Zweirädern sind in dem letzten Jahren schwer eingerostet, und so drehte ich erstmal ein paar Runden ohne Sozia, um mich mit dem Gefährt vertraut zu machen, aber dann klappte alles bestens.

Am Wegesrand lagen ein paar Mini-Dörfer, ein Kriegsdenkmal und ein noch betriebenes Kriegsgefängnis, bevor wir nach An Thoi einfahren. Ein ungemütlicher Ort fast ohne asphaltierte Straßen, verschlammt und holperig..

Auf der Rückfahrt dann kurzer Stopp bei einer Pfefferfarm. Die zu trocknenden Körner lagen auf einer Pläne neben der Straße, ein Mann kam und verdeutlichte uns, dass die Pfefferkörner sehr gut für Magen und Darm seien, wenn man sie im Ganzen schlucke.

Am Abend dann der Nachtmarkt. Hier präsentieren sich allabendlich auf der Hälfte der abgesperrten Straße mobile Fischrestaurants mit ihren Auslagen, eine schöner als die andere. Da läuft einem schon beim Zuschauen das Wasser im Mund zusammen. Hier gibt es alles, was das Meer zu bieten hat und irgendwie verzehrt werden kann, vom Thunfisch über Garnelen, Muscheln, Seeigeln hin zu Red Snapper u.a. Wir ließen uns einen vortrefflichen Red Snapper munden, der ganze Fisch für weniger als 4 Euro.

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CU

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Phu Quoc (1)


Der heutige Tag diente dem Relaxen und der Vorbereitung der Weiterreise. Unsere Idee war es, mit Mekong Air nach Saigon zu fliegen, aber als wir den Preis in einem Reisebüro hörten, ließen wir ganz schnell von diesem Plan ab und überlegten, mit Bus und Schiff quer durch’s Mekong-Delta zu fahren. Diesbezüglich wollten wir uns bei verschiedenen Reisebüros informieren, als wir zufällig am Büro von Mekong Air vorbei kamen. Nix wie rein und siehe da, der Flug kostete erheblich weniger als im Reisebüro. Da hatten doch die Sausäcke noch mal den halben offiziellen Flugpreis aufgeschlagen. Und für die realen 1.086.000 vietnamesischen Dong, das sind keine 40 Euros, haben wir natürlich sofort gebucht. Wir werden also übermorgen Vormittag dorthin fliegen, uns die Stadt ansehen und zum Jahresübergang mitten auf dem Mekong sein, wenn alles wie geplant läuft. Doch dazu später. Erst einmal haben wir ein Hotel in Saigon gebucht, um uns die Unterkunftssucherei wie hier auf Phu Quoc zu ersparen.

Noch einige Worte zu unserem Hotel hier auf der Insel: Da ist manches sehr abenteuerlich: Das Zimmer hat nur eine Ventilator, aber das wäre ja OK, wenn sich wenigstens beide Fenster zum Durchzug öffnen ließen, aber das hintere war mit Schrauben unbeweglich gemacht worden. Eine Intervention bei der Hotelleitung blieb erfolglos: das müsse wegen der Diebstahlsgefahr so sein. Also: Spät ins Bett gehen, bis sich das Zimmer durch das vordere (halb geöffnete) Fenster und die Eingangstür wenigstens etwas abgekühlt hatte. Um nicht von den Moskitos gestochen zu werden, lag im Zimmer ein Moskitonetz herum. Nachdem wir die allfälligen Löcher mit Tape verschlossen hatten und es uns gelungen war, das Netz an den – Gott sei Dank vorhandenen – Haken aufzuhängen, mussten Striche Sicherheitsnadeln ran, um den weit aufklaffenden Einstieg zu schließen. Ein eigentlich genialer Garderobenständer war nur sehr bedingt benutzbar, weil von den 4 Füßen einer fehlte. An der Wand angelehnt kann man wenigstens einige Leichtgewichtsteile dran hängen. Unmöglich war es allerdings, um 22h an der Rezeption noch ein Bier zu bekommen. Der Nachtwächter lag schon in seiner Hängematte und erklärte uns, alles sei abgeschlossen.

Ach so, zum Merken: Der Name des Hotels: Kim Nam Phuong am Long Beach.

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CU

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Nach Phú Quốc


Heute war – wie bislang jeden zweiten Tag – Reisetag. Im Minivan ging es an die kambodschanisch/vietnamesische Grenze, zum neuen Grenzübergang bei Ha Tien. Die Formalitäten auf kambodschanischer Seite waren schnell erledigt, dagegen dauerte es bei den Vietnamesen ewig. Zunächst musste ein Formular ausgefüllt werden, in dem man Auskunft über seinen Gesundheitszustand geben musste – ob man Syphilis, Husten o.a. habe. Bei der Abgabe dieses Zettels hielt der Beamte grade mal die Hand auf: One Dollar, please – reine Abzocke. Dann über eine Stunde Warten beim Immigration-Schalter, bis der einzige Diensthabende unsere gesammelten Pässe herausrückte. Wohlgemerkt: Es musste kein Visum ausgestellt und eingeklebt werde, dies hatten wir doch schon in Battambang besorgt….

Die Fähre nach Phú Quốc war ein geschlossenes Schnellboot mit diesmal einigermaßen Sitzabstand auch für normal gebaute Farangs. Fahrzeit nach Phú Quốc – die Insel liegt näher an Kambodscha als an Vietnam – etwa 1 1/2 Stunden.

Dort angekommen ließen wir uns von dem Minivan-Fahrer, der uns an den Long Beach bringen sollte, mehrere Unterkünfte in unserer gewünschten Preisklasse zeigen: Alles ausgebucht. Dies scheint in der absoluten Hochsaison zu Silvester hin absolut üblich zu sein. Schließlich klappte es dann doch noch mit einem einfachen Zimmer mit Fan und Moskitonetz. Unsere Bungalowanlage liegt direkt am Meer, so dass wir uns ruck zuck erfrischen konnten, bevor es dann in ein ausgezeichnetes Restaurant in der Nähe zum Nachtmahl ging.

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CU