Archiv

Posts Tagged ‘Zugfahrt’

nach Surin


Die 6-stündige Bahnfahrt von Ayutthaya nach Surin war ganz entspannt, wir waren die meiste Zeit die einzigen Langnasen im Zug, da die anderen europäischen und amerikanischen Reisenden schon in Pak Chong, dem Zugang zum Khao Yai Nationalpark, ausstiegen. Und so waren wir dann die „Exoten“, denen freundlich zugelächelt wurde. Manch heimlich aufgenommenes Foto entstand anscheinend unbemerkt von uns.

Hier sind wir jetzt

In Surin angekommen checkten wir zunächst im Manateerote Hotel ein, einem modernen, sauberen Stadthotel, das uns von unserem letzten Aufenthalt her in sehr angenehmer Erinnerung war und das uns auch diesmal nicht enttäuschte.

Schwierig war es dann, etwas Vernünftiges zum Abendessen zu finden. Es gab wohl den normalen Markt und auch den Nachtmarkt mit vielerlei kulinarischen Angeboten, derer wir uns normalerweise aus hygienischen Gründen nur in Ausnahmefällen bedienen. (Auf dem Rückweg ins Hotel auf einer anderen Route sahen wir dann einige ansprechende Restaurants…)

Hier ist touristisch absolute Diaspora. Die Bürgersteige werden bei Anbruch der Dunkelheit hoch geklappt (wir wollten Kleidung in einer Wäscherei abgeben, aber die hatte um 18h schon geschlossen…) Englisch wird hier – wenn überhaupt – nur sehr rudimentär gesprochen. Na ja, Zeichensprache und das Zeigen von übersetzten Basic-Fragen auf dem Smartphone funktionieren ja auch, meistens jedenfalls.

CU

Werbeanzeigen
Kategorien:Thailand 2014-2015 Schlagwörter: , ,

Zurück in Chiang Mai


Die Fahrt mit dem Minivan von Mae Hong Son über Pai nach Chiang Mai dauerte etwa 6 Stunden. Sehr bequem waren die Sitze nicht, und deshalb waren wir froh, als unser Leiden am Arcade Busterminal sein Ende hatte. Die Weiterfahrt nach Lampang war mit dem Zug 2 Tage später geplant.

Am nächsten Morgen fuhr ich also zwecks Ticketkauf zur Railway Station, um dort zu erfahren, dass am Vormittag nur 2 Züge in diese Richtung fahren; einer mit 2. Klasse und reservierten Sitzplätzen war ausgebucht, die Tickets für den 3.-Klasse-Zug sind nur am Reisetag lösbar. Und auch die von uns vorgesehenen Anschlusszüge (Schlafwagen) von Lampang nach Ayutthaya sind komplett ausgebucht, so dass wir diese Etappe per Bus und mit einem Zwischenstopp absolviere werden. Immerhin konnte ich ein Bahnticket für das letzte Stück in 10 Tagen Richtung Laos erstehen.

Vom Hotel quasi um die Ecke gibt es einen riesigen Fruchtmarkt, an dessen Ausläufern wir bislang immer achtlos vorbei gegangen sind. Hier konnte ich heute Nachmittag mal richtig das Treiben beobachten und Fotos machen.

Den Silvesterabend haben wir dann mit Tatjana und Tim aus Lahnau verbracht. Wir hatten uns kennen gelernt über das Forum von weltreise-Info.de, und es hat sich zufällig ergeben, dass sich unsere Wege in Chang Mai kreuzten. Sehr nett war’s!

CU/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/3ae/5657731/files/2014/12/img_1186-1.jpg
/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/3ae/5657731/files/2014/12/img_1185.jpg
/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/3ae/5657731/files/2014/12/img_1184.jpg
/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/3ae/5657731/files/2014/12/img_1183.jpg

Nach Hue


Unsere erste Zugfahrt in Vietnam, und zwar über den knapp 500 m hohen Hai-Van-Pass (Wolkenpass), der die Wetterscheide zwischen Nord- und Südvietnam darstellt. Der Zug windet sich durch eine grüne tropische Landschaft mit spektakulären Ausblicken auf die tiefer liegende Küstenlinie. Oftmals ist hier jedoch nicht viel zu sehen, der Name „Wolkenpass” hat da durchaus seine Berechtigung.

Wir jedoch hatten Glück, es war strahlendes Wetter ohne Bewölkung, man konnte wirklich alle Einzelheiten in der Ferne gut erkennen, die Art der Küste, die davor liegenden Schiffe, und in lang gestreckten Kurven sah man die wahre Länge des Zuges, schätzungsweise zwischen 300 und 500m.

Die Fahrt dauerte 2,5 Stunden, pünktlich, wie wir abgefahren waren kamen wir auch in Hue an. (An dieser Stelle Grüße an die DB!)

Fotos

CU