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Posts Tagged ‘Thailand’

Thaton und Fang


Unsere Gastgeber von Chiang Rai haben uns mit ihrem Auto nach Mae Cham gebracht, von wo ein Minivan nach Thaton startete. In 75 Minuten waren wir dort in diesem kleinen, überschaubaren Ort. Wir liehen uns für 2 Tage einen Motorroller, um die Gegend zu erkunden, aber da gibt es eigentlich nicht viel zu sehen. Schön ist auf jeden Fall die bewaldete Umgebung und der Fluss Mae Kok, auf dem man in drei Stunden mit dem Boot nach Chiang Rai kommt.

Hauptanziehungspunkt in Thaton ist der Wat Thaton, ein buntes Gemisch religiöser Elemente aller möglichen Glaubensrichtungen – Thai-Buddhismus, fernöstlicher Buddhismus (China/Japan) und Hinduismus. Der Wat liegt auf einem Hügel, von dem man einen herrlichen Blick über das Land hat.

Nach drei Tagen ging es dann gestern 20 km weiter nach Fang, einer richtigen Stadt, in der es zwar auch wenig Sehenswertes gibt, die uns jedoch gefällt, da hier alles klar strukturiert und recht sauber ist. In der Markthalle waren wir vor allem sehr angetan über die Sauberkeit: Nichts war hier schmuddelig, die einzelnen Stände klar abgegrenzt und die Gänge breit und abfallfrei.

CU

Fotos von Thaton

Fotos von Fang

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Kategorien:Thailand-Nord 2017/18 Schlagwörter: , ,

Chiang Rai


Von Mae Hong Son zurück nach Chiang Mai ging es wieder sehr entspannt mit Bangkok Airways, nur eine halbe Stunde benötigte der Flieger, in der es das Bordpersonal aber schaffte, Snack und etwas zu Trinken zu Servieren und abzuräumen.

Zwei weitere Übernachtungen in Chiang Mai, und dann weiter mit dem „Greenbus“, der führenden privaten Busgesellschaft in Nordthailand. Nach 3 1/2 Stunden Fahrt mit dem VIP-Bus kamen wir in Chiang Rai an und würden nur wenig später mit großem Hallo und Umarmungen von unseren Freunden und Gastgebern am Lotusblütenteich begrüßt, „dem“ Highlight unserer Reise, wo wir uns dann auch für 12 Nächte einquartiert haben. Bis spät in die Nacht saßen wir noch beim Bier zusammen und tauschten aus, was sich so seit unserer letzten Begegnung vor 12 Monaten ereignet hat.

Am nächsten Tag besorgten wir uns wieder einen guten Roller, um in der nächsten Zeit flexibel zu sein und die interessanten Punkte in der Umgebung anschauen zu können.

Die ersten Fotos von Chang Rai sind hier : https://drive.google.com/open?id=0B_ZRoCXUHGovM01felVtM2ZSalk

CU

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Mae Hong Son (2)

30/12/2017 1 Kommentar

Der Taifun auf den Philippinen hatte seine Auswirkungen bis hierher, wir hatten einen vollen Tag Dauerregen, dann war es wieder trocken, und gestern wieder einige Stunden nass. Aber es ist wenigstens nicht kalt dabei.

Hier nun einige Fotos.

CU

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Unsere letzte Zeit in Thailand…

07/02/2017 1 Kommentar

…haben wir ganz entspannt in Chiang Rai verbracht. Hier – an unserem Lotusblütenteich – lässt es sich gut leben. Das Klima ist sehr angenehm – die 32° am Tag merkt man kaum, weil keine hohe Luftfeuchtigkeit existiert, nachts gehen die Temperaturen auf 12°-14° zurück, weshalb wir dann immer die leichten Daunenjacken beim Biertrinkern auf unserer Terrasse über dem Wasser angezogen haben.

Ein paar schöne Ausflüge waren natürlich auch drin. So haben wir u.a. das Open-AirMuseum Mae Fah Luang besucht, wo eindrucksvoll gezeigt wurde, was zu Zeiten des Lanna-Königreichs alles aus Teakholzes gefertigt wurde.

Oder der Besuch des Singha-Parks, einen von der gleichnamigen Großbrauerei gesponsertem sozialen Agrarprojekt, in dem 1.200 Menschen Beschäftigung finden. Ein hügeliges Gebiet von 12 qkm, in das sich die großen Teeplantagen gut einfügen. Weiterhin werden diverse Beeren-Sorten und Maracujas angebaut.

Auch essenstechnisch haben wir bei unserem diesjährigen Aufenthalt große  Fortschritte gemacht und einige Essenslokale mit typisch nordthailändischer Küche gefunden, sei es für die morgendliche Suppe oder für das Abendessen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen: Wenn der Laden mit Einheimischen gesammelt voll ist, gibt es super Essen, und vor allem günstig. So waren wir zweimal in einem etwa 5 km außerhalb des Zentrums an einem kleinen See gelegenen Restaurant. Wir wurden dort von Gästen angesprochen, die uns sagten, dies sei das beste Lokal mit Thai-Küche in Chiang Rai – wie wir das denn gefunden hätten… – Wir waren dort die einzigen westlichen Gäste.

Jetzt sitzen wir im Flieger nach Doha/Katar, einem großen Airbus A380. Bis hierhin sind wir jetzt von Bangkok 4,5 Stunden geflogen und brauchen bis Doha noch etwa 2 Stunden, dann dort 3 Stunden Füße vertreten und weitere 7 Stunden Flug ins frostige Deutschland.

CU

Den Plan für die nächste Winterreise haben wir übrigens auch schon in groben Zügen fertig, dann wird es noch entspannter werden …

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Mae Hong Son (1)


Am 30. Dezember konnten wir endlich mit dem Minivan nach Mae Hong Son fahren, wo wir den Jahreswechsel feiern wollten. Schon im Jahr zuvor hatten wir uns ein sehr ansprechendes Guesthouse angesehen, mit Bungalows in einem wunderschön angelegten Garten mit einem 10-m-Pool. Hier hatten wir schon vor längerer Zeit unsere Reservierung platziert und wurden bei unserer Ankunft sehr freundlich empfangen. 

Die Anlage war wirklich sehr gepflegt, ab 22 Uhr war Nachtruhe angesagt, und von der benachbarten Straße, die um den See führt, war trotz des täglichen Nachtmarktes nichts zu hören, denn um 22 Uhr wurde es auch dort stiller. Ausnahme war Silvester, da kam bis um 0:00h Musik verschiedenster Stilrichtungen aus allen Ecken. Danach hörte man längere Zeit nur noch den eintönigen Singsang der Mönche des benachbarten Tempels, die zusammen mit vielen Gläubigen einen Gottesdienst zelebrierten.

Mit dem geliehenen Motorroller haben wir einige interessante Punkte besucht, an denen wir schon im vergangenen Jahr waren. Die damals sehr beeindruckende Bambusbrücke, die über Reisfelder und einen kleinen Fluss hin zu einer steilen Treppe auf einen Tempelberg führt, hatte leider sehr an Reiz verloren – es waren wegen des Feiertages einfach viel zu viele Leute unterweg. Auch unserem „Hausberg“ mit einer schönen Tempelanlage und einem tollen Aussichtscafé haben wir natürlich erneut einen Besuch abgestattet.

Auch mit der Rückfahrt nach Chiang Mai, wo wir am nächsten Tag den Flieger nach Kuala Lumpur/Malaysia erreichen mussten, gab es Probleme: Alle Busse waren ausgebucht, weshalb wir uns dafür entschieden, einen Limousinenservice für die 6 Stunden Fahrt nach Chiang Mai in Anspruch zu nehmen. In einem großen Van konnten wir somit heute ganz entspannt auf breiten und bequemen Sitzen die Fahrt genießen.

Es hat uns in Mae Hong Son so gut gefallen, dass wir unsere Reise umgebaut haben und Ende Januar noch einmal für fünf Nächte hierhin fahren werden. (Die Tickets für die  regulären Minivans haben wir uns übrigens schon besorgt, für die Hin- wie für die  Rückfahrt…)

Fotos in meinem Fototagebuch: https://1drv.ms/u/s!Ag2t5CXb7IlWjA5zciOr53eJ4-fs

CU

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Khon Kaen und Loei 


Obwohl wir insgesamt 5 Nächte in diesen beiden Städten des Isan – das ist die ärmste Region Thailands – verbracht haben, fällt es mir schwer, etwas Interessantes über diese Zeit zu notieren. Nichts besonderes Sehenswertes gibt es hier, und das ist wohl auch der Grund, warum sich kaum westliche Besucher hierhin verlaufen. (Hier in Loei haben wir 2 Westler gesehen, davon einen Griechen, der hier überwintert…)

In Khon Kaen waren wir in einem sehr schönen Hotel untergebracht, das an dem zentralen See liegt, aber leider auf der von der Stadt abgewandten Seite. Da auch die Verkehrsanbindung sehr schlecht ist, haben wir vom Zentrum nichts gesehen außer auf der Fahrt mit dem Taxi zum Busbahnhof.

Ein sehr schöner Tempel lag in fußläufiger Entfernung, und auf den haben wir uns dann konzentriert. Eine neunstöckige Stupa ist bis zum siebten Stock begehbar, und von dort oben sieht man dann interessante Dinge, die einem ebenerdig verborgen bleiben. So konnten wir feststellen, dass der doch recht große See deutlich verkleinert wird, indem etwa ein Drittel durch einen Damm abgeteilt wird. Ob hier wassernahe Hotels entstehen sollen?

Während Khon Kaen die Wirtschatsmetropole des Isan ist, handelt es sich bei Loei um eine Provinzstadt, die sich um einen künstlich angelegten See schmiegt. Auch hier nichts Besonderes, auffällig ist die Sauberkeit der Straßen und die Freundlichkeit der Menschen. Die Stadt ist relativ großzügig konzipiert, mit breiten Bürgersteigen, die auch begehbar sind, da nur ganz selten Mopeds hier abgestellt werden. Breite Streifen sind auf beiden Seiten der Hauptstraßen markiert und den (wenigen) Radfahrern vorbehalten – recht selten in Thailand.

Ein schön angelegter und gepflegter Park lädt zum Verweilen ein – vorausgesetzt, man bringt sich Klappstühle mit, denn an Bänken mangelt es hier unbegreiflicherweise.

Wir fahren in etwa einer Stunde mit dem Bus nach Phitsanulok, die Busfahrt wird 4 Stunden dauern. Dort werden wir in einem der Restaurants am Fluss unser Weihnachtsdinner einnehmen.

Fotos in meinem Fototagebuch: https://1drv.ms/u/s!Ag2t5CXb7IlWjA5zciOr53eJ4-fs

Ein frohes Fest wünsche ich!

CU

Kategorien:Südostasien 2016/2017, Thailand Schlagwörter: , , ,

Udon Thani


Wieder ein neues Ziel, das wir bislang noch nicht besucht hatten. (Wir bemühen uns übrigens immer, neue Orte kennen zu lernen, auch wenn man sich lt. Reiseführer nichts davon versprechen sollte…) 

Im Falle von Udon Thani können wir sagen: Es zieht uns so schnell nichts mehr hierhin, es gibt einfach wenig Spannendeszusehen. Ein Lichtblick war ein Spaziergang am See hinter dem Bahnhof mit einem wunderschönen chinesischen Tempel (Pu Ya Shrine) und einigen Pavillons im gleichen Stil.

Ansonsten gibt es hier ein riesiges CentralPlaza Einkaufszentrum, in dem aber recht wenig Betrieb herrscht. Vielleicht ist das den abgehobenen Preisen zu verdanken, in den Läden wie auch in den gastronomischen Betrieben. Immerhin gibt es im Basement dem TopsMarket angegliedert einen kleinen Food Court mit sehr schmackhaften Thai-Gerichten für wenig Geld. 

Es wimmelt in Uson Thani übrigens von Männern ab 50, die sich hier entweder eine thailändische Frau suchen oder bereits mit einer solchen verheiratet sind. Entsprechend gibt es hier etwas außerhalb auch eine deutsche Kolonie.

Im Vergnügungs- und Rotlichtbezirk sind schon am Vormittag jede Menge europäische und amerikanische Ausländermänner beim Frühschoppen in den (teilweise zweifelhaften) Bars anzutreffen; wir wissen das so genau, weil sich unser Hotel mittendrin befindet und uns garnichts anderes übrig blieb, als die Situation zu registrieren. Und als wir an den beiden Abenden in der Hotellobby unser Bier tranken, konnten wir gelegentlich Damen von der anderen Straßenseite in den Zimmern verschwinden sehen…

Fotos in meinem Fototagebuch: https://1drv.ms/u/s!Ag2t5CXb7IlWjA5zciOr53eJ4-fs

CU

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