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Hue (2)


Ausflug rund um Hue

Wir hatten für 7 USD ein Rundum-Sorglos-Paket gebucht, mit Boot und Bus zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten außerhalb Hues. Das sind in erster Linie die Thien Mu Pagode und die Kaisergräber.

Auf einem ziemlich großen, sprich breiten Boot ging es gegen 9 Uhr ab Bootsanleger los. Erste Station war nach 45 Minuten Fahrzeit ein nettes Gartengrundstück mit diversen Fruchtbäumen und anderen Gehölzen. Alles wirkte sehr gepflegt, deshalb empfand ich die 20000 VND Eintritt, die der Besitzer haben wollte, als durchaus in Ordnung.

Nächste Station war die Thien Mu Pagode, wo wir erstaunlicherweise eintrittsmäßig unbehelligt blieben. Eine wunderschöne Anlage, in der wir zum Flanieren gern mehr Zeit gehabt hätten. Eines der Highlights dieser Anlage war die Bonsai-Binderei, wo mehrere Männer permanent damit beschäftigt sind, den Bonsais das Wachsen in die „richtige” Richtung beizubringen. Dies geschieht, indem die Triebe des Baums zunächst mit ummantelten festen Draht umwickelt werden, die danach dann behutsam in die gewünschte Richtung gebogen werden.

Weiter ging es mit dem Boot zum entlegensten Kaisergrab, zwischendurch wurde auf dem Boot der Lunch gereicht.

Die Besichtigung von drei Kaisergräbern schloss sich an, wobei wir uns für das letzte, das von Tu Doc, entschieden hatten. Ma muss sich dieses Grabmahl vorstellen als groß angelegte Anlage mit vielen Gebäuden, Seen und Kanälen, das auch zum Wohnen dieses Kaisers mit seinen 104 Ehefrauen und zahlreichen Konkubinen dient. Folglich war hier auch der gesamte Hofstaat unter gebracht.

Fotos hier und hier

CU

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Kategorien:Vietnam 2012/2013 Schlagwörter: ,

Hue (2)

18/01/2013 3 Kommentare

Ausflug rund um Hue

Wir hatten für 7 USD ein Rundum-Sorglos-Paket gebucht, mit Boot und Bus zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten außerhalb Hues. Das sind in erster Linie die Thien Mu Pagode und die Kaisergräber.

Auf einem ziemlich großen, sprich breiten Boot ging es gegen 9 Uhr ab Bootsanleger los. Erste Station war nach 45 Minuten Fahrzeit ein nettes Gartengrundstück mit diversen Fruchtbäumen und anderen Gehölzen. Alles wirkte sehr gepflegt, deshalb empfand ich die 20000 VND Eintritt, die der Besitzer haben wollte, als durchaus in Ordnung.

Nächste Station war die Thien Mu Pagode, wo wir erstaunlicherweise eintrittsmäßig unbehelligt blieben. Eine wunderschöne Anlage, in der wir zum Flanieren gern mehr Zeit gehabt hätten. Eines der Highlights dieser Anlage war die Bonsai-Binderei, wo mehrere Männer permanent damit beschäftigt sind, den Bonsais das Wachsen in die „richtige” Richtung beizubringen. Dies geschieht, indem die Triebe des Baums zunächst mit ummantelten festen Draht umwickelt werden, die danach dann behutsam in die gewünschte Richtung gebogen werden.

Weiter ging es mit dem Boot zum entlegensten Kaisergrab, zwischendurch wurde auf dem Boot der Lunch gereicht.

Die Besichtigung von drei Kaisergräbern schloss sich an, wobei wir uns für das letzte, das von Tu Doc, entschieden hatten. Ma muss sich dieses Grabmahl vorstellen als groß angelegte Anlage mit vielen Gebäuden, Seen und Kanälen, das auch zum Wohnen dieses Kaisers mit seinen 104 Ehefrauen und zahlreichen Konkubinen dient. Folglich war hier auch der gesamte Hofstaat unter gebracht.

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Hue (1)


Hue – die Kaiserstadt. Für diesen Tag haben wir uns die Zitadelle mit dem Kaiserpalast und der Verbotenen Purpurnen Stadt vorgenommen. Der einstündige Anmarsch von unserem Quartier am Ufer des Parfumflusses entlang war für uns eine Ehrensache, wir mussten uns einfach nach der krankheitsbedingten Slow Motion der letzten Tage etwas intensiver bewegen.

Bei der Besichtigung der Bauwerke, welche durch den Indochinakrieg und den Vietnamkrieg erheblich gelitten habe wenn gar nicht zerstört wurden, konnte man gut den Prunk und die Machtfülle der Kaiser erahnen.

Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft besorgten wir uns noch einen Schlafplatz im Nachtzug nach Ninh Binh, unserer nächsten Station, 13 Fahrstunden gen Norden.

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Nach Hue


Unsere erste Zugfahrt in Vietnam, und zwar über den knapp 500 m hohen Hai-Van-Pass (Wolkenpass), der die Wetterscheide zwischen Nord- und Südvietnam darstellt. Der Zug windet sich durch eine grüne tropische Landschaft mit spektakulären Ausblicken auf die tiefer liegende Küstenlinie. Oftmals ist hier jedoch nicht viel zu sehen, der Name „Wolkenpass” hat da durchaus seine Berechtigung.

Wir jedoch hatten Glück, es war strahlendes Wetter ohne Bewölkung, man konnte wirklich alle Einzelheiten in der Ferne gut erkennen, die Art der Küste, die davor liegenden Schiffe, und in lang gestreckten Kurven sah man die wahre Länge des Zuges, schätzungsweise zwischen 300 und 500m.

Die Fahrt dauerte 2,5 Stunden, pünktlich, wie wir abgefahren waren kamen wir auch in Hue an. (An dieser Stelle Grüße an die DB!)

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