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Posts Tagged ‘Yangon’

Yangon (2)


Seit meinem letzten Posting sind 6 Tage vergangen, eine lange Zeit ohne Internet.  Damit mein Bericht nicht zu lange wird, hier nun in Kurzform:

In Yangon stiess dann Otto zu mir, und wir unternahmen gemeinsam noch einen Streifzug durch das Stadtzentrum von Yangon. Uebernachtung im Motherland Inn (2) am Rande des Zentrums, gepflegt ud guenstig mit reichhaltigem Fruehstueck.

Der naechste Tag war dem Besuch der Shwedagon-Pagode gewidmet, eigentlich einem Pagoden-Bezirk mit sehr vielen Tempeln und Tempelchen um die vergoldete 100 m hohe Stupa herum. Alles erinnerte mich ein wenig an die Tempel in Thailand, besonders den grossen Wat in der Naehe von Chiang Mai. Danach sind wir zu dem nahe gelegenen Kandawggyi-See spaziert und haben uns auf einer Bank im Schatten ausgeruht.

Der folgende Tag diente der Vorbereitung der Abreise nach Bagan, Ticket kaufen, Geld tauschen etc.  Um 16 Uhr startete unser Express-Bus nach Bagan.  Sitze ziemlich eng, fuer Asiaten halt konzipiert, 2 Restaurant-Stops und 2 Polizeikontrollen in der Nacht. Der Fahrer fuhr wie eine gesengte S… und schaffte die Strecke in 12 Stunden statt in 14. Zustand der Strassen uebrigens meistens recht gut, bis auf einen Abschnitt zwischendrin, also nicht so schlecht, wie mir Uschi aus Frankfurt geweissagt hatte 😉

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Erste Eindruecke Yangon

06/01/2010 2 Kommentare

Wenn man so durch die Strassen geht, fallem einen erstmal der extrem schlechte Zustand der Buergersteige auf. Da gibt es Stolperfallen zuhauf, Loecher, fehlende Platten, eine Art von Kanaele, die nur manchmal mit einer einzigen Betonplatte notduerftig abgedeckt sind. Dazu extrem hohe Bordsteine, die wirksam das Herauffahren von Mopeds verhindern, wie es in Saigon ueblich ist, aber doch schon Beschwernisse fuer aeltere Menschen darstellen.  Generell kann man sich jedoch fuer asiatische Verhaeltnisse recht zuegig auf den Buergersteigen bewegen, da nicht alles massiv zugestellt ist.

Der Zustand der Hauptverkehrsadern von Yangon ist ganz passabel, laesst bei den Seitenstrassen aber drastisch nach. Ob an der Verbesserung des Strassennetzes gearbeitet intensiv gearbeitet wird, moechte ich bezweifeln, obgleich ich eine gesplittete Seitenstrasse gesehen habe. Aber deren Sperrung scheint schon vor laengerer Zeit erfolgt zu sein.

Die meisten Haeuser sind sehr hoch, bis zu 10 Stockwerken, wobei sich alte Gebaeude im Kolonialstil – oftmals mit gelber Farbe gestrichen – mit neueren Bauwerken abwechseln.

Was besonders auffaellt sind mobile Telefonstaende am Strassenrand, hier stehen meist 2 bis 4 Apparate zur Verfuegung, die an entsprechende Leitungen angeklemmt sind und mit denen die Einheimischen die Moeglichkeit haben, zu telefonieren  bzw. angerufen zu werden. Ich habe entsprechende Fotos geschossen und dann gleich noch ein wenig in die Strasse hinein fotografiert. Gkeich war ich von einem Pulk Polizisten (Militars?) umringt mit den Worten: No Fotos! Na gut dachte ich, vielleicht ist etwas Geheimes in der Naehe.

Spaeter an einem Essensstand sprach ich mit einer Einheimischen darueber und fragte nach einer Erklaerung. Sie zuckte nur die Schultern und meinte, dass sich die Vorschriften taeglich aendern koennen. Spaeter habe ich dann noch von der zentralen Sule-Pagode und Umgebung eine Menge Fotos geschossen, ohne behelligt zu werden.

Was noch aufgefallen ist: Man kann sehr unbehelligt durch die Stadt marschieren, wird eigentlich immer nett gegruesst, sofern man Augenkontakt hat und selten von Taxifahrern oder anderen Verkaeufern angequatscht, und wenn, dann relativ dezent.

CU

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In Yangun/Burma

06/01/2010 1 Kommentar

Das sehr fruehe Aufstehen und der Transfer zum Flughafen habenreibungslos geklappt, und auch der Flug mit AirAsia (70 Minuten) war sehr entspannend, bis auf das langwierige Ausfuellen der Einreisedokumente.

Zur Erinnerung: Burma ist weltweit ziemlich abgeschottet, wird von den USA boykottiert und hat intern etliche Probleme mit Volksstaemmen, die nicht so recht wollen wie die Militaers. Entsprechend gibt es eine Reihe von Restriktionen, denen auch Touristen unterworfen sind.

Insgesamt 4 Formulare mussten ausgefuellt werden – Einreise, Ausreise, Gesundheit und Zollerklaerung. Das benoetigte den Grossteil der Flugzeit, was aber nicht weiter schlimm war, da die Verteilung von Drinks etc. ohnehin nicht zu den Serviceleistungen der Airline zaehlen.

Angesichts dieses Aufwandes verlief die eigentliche Immigration-Prozedur wirklich sehr flott, eigentlich so wie bei uns.

Abgeholt wurden ich und weitere Gaeste dann von einem Minibus des Guesthouses, in dem ich gestern per Mail reserviert hatte, und dann nach der Ankunft erst einmal zum Fruehstuecksbuffet geschickt, da unsere Zimmer noch nicht bezugsbereit waren.

Auf der Fahrt hierhin habe ich einige erste Eindruecke von Yangon gesammelt, die ich heute Nachmittag bei einem ausfuehrlichen Spaziergang noch festigen will und dann vielleicht morgen an dieser Stelle poste (hier im Guesthouse gibt es Internet).

CU

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Auf nach Yangon (Burma)


Morgen um 4 (morgens!) holt mich der Minibus ab, der mich zum Flughafen bringt. Der Flieger startet um 7.20 h und landet eine gute Stunde später in Yangon. Dort werde ich von dem Guesthouse abgeholt, in dem ich gestern per Mail gebucht hatte. Mein neuer Reisebegleiter Otto stößt am folgenden Tag dazu.
Otto habe ich gestern Abend auf dem Airport Bangkok kennen gelernt, er hat ein gültiges Visum für Burma, will dorthin aber nicht allein fahren. Otto ist Südbayer, den es nach Bremen verschlagen hat, sehr sympatisch, wir funken auf der selben Wellenlänge.
Ursprünglich war ja Willi aus Stuttgart im Gespräch, aber da ich trotz mehrfachen Mails keine konkreten Aussagen von ihm erhielt, habe ich diese Angelegenheit heute Mittag gecancelt.
Wie es die nächste Zeit mit Nachrichten aus Burma sein wird, weißich noch nicht,. Es kann sein, dass Ihr erstmal eine Weile nichts von mir hört.
CU

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Reiseplanung geändert


In den letzten Monaten haben sich meine Pläne für die nächste Reise ziemlich verändert. Aus den geplanten 3 Monaten wird leider nichts. Hintergrund: Ich htte einen günstigen Flug nach Bangkok gebucht, von Anfang Dezember bis Ende Februar (im März muss ich aus verschiedenen Gründen wieder zuhause sein). Daraus wurde leider nichts, da der Carrier (Gulf Air) Flugplan und Preise dermaßen verändert hat, dass mich der ganze Spaß fast doppelt so gekommen wäre. Zusätzlich hätte noch eine Übernachtung in Bahrain angestanden.

Zusammen mit meinem Reisebüro („Reiseland“ im Globetrotter-Haus Köln, sehr zu empfehlen) fanden wir dann eine Alternastive, allerdings nur 2 Monate lang: Vom 3.1. bis 28.10.2001 mit Emirates und Zwischenlandung in Dubai. Aufgrund der nun kürzeren Reisezeit verändert sich jetzt auch die Planung. Aktuell:

  • 03.01.10 Flug nach Bangkok
  • In Bangkok einige Tage Aufenthalt, um Flug nach und Visum für Birma zu besorgen
  • Flug nach Rangoon
  • 3-4 Wochen Reisen nordwärts bis Mandalay
  • Fahrt/Flug nach Phuket, Thailand
  • den Rest der zur Verfügung stehenden Zeit die Küstengegenden Südthailands erkunden
  • 28.02.10 Rückflug

Weiteres in Kürze!

CU

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