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Essen und Trinken in Burma


Im Folgenden einige Informationen zum Thema „Essen und Trinken“, so wie ich es gesehen und empfunden habe. Falls etwas inkorrekt sein sollte oder aber Ergänzunge erforderlich sind, bitte ich um Nutzung der Kommentarfinktion.
Überall gibt es Teestuben mit verschiedenen ausgebackenen Sachen und trockenem Kuchen. Das Personal bringt 2 oder mehr Teller mit diesen Speisen, und man nimmt soch das, was man essen mag. Abgerechnet wird dann zum Schluss. Tee steht zur freien Verfügung auf dem Tisch, wer Kaffee will, muss extra löhnen. Bei letzterem handelt es sich meistens um eine Portionspackung Instant-Kaffees, der mit Mengen von Zucker und Milchpulver versetzt ist und der in einem Glas heißen Wassers aufgelöst wird. Besser schmeckt da schon der kostenlose Tee, der entweder in einer Thermoskanne mit Baststopfen (durch diesen kann man gießen) oder in einer einfachen Blechkanne angeboten wird. In beiden Varianten finden sich Grün- bzw. Schwarztee.
In den Teashops sitzt man an kleinen Tischen und noch kleineren Hockern, auf denen zu sitzen allerdings für westliche Beine auf Dauer etwas anstrengend ist. Dafür kommt man aber recht leicht mit Einheimischen ins Gespräch. Die Teashops öffnen morgens in aller Frühe – ich habe dort schon um 5.30h vor Abfahrt eines Busses die erste Mahlzeit des Tages eingenommen. Übrigens: Eine leckere Morning-Soup bekommt man dort meistens auch. Alkohol wird in diesen Betrieben nicht ausgeschenkt.
Die Teashops schließen am Mittag, und wer danach Hunger bekommt, muss meistens auf Restaurants ausweichen. Diese sind deutlich teurer als die Teashops, bieten aber eine Vielzahl verschiedener Gerichte an, in Touristenorten diverse nationale Spezialitäten (z.B. Pizza/Pasta, Döner, Schnitzel). Ein Bier bekommt man meistens auch.
Ab 17h bauen Garküchen auf den Gehwegen belebter Straßen ihre Stände auf, sie bieten verschiedene Gerichte an – Pankakes, Suppen, Reisgerichte etc. Es gibt viele regionale Geschmacksrichtungen. In Nyang Shwe am Inle-See habe ich eine der besten Suppen während meiner Reise gegessen, eine Shan-Nudelsuppe, kräftig gewürzt und mit viel Substanz.
Getrunken wird außer dem erwähnten Tee natürlich auch Alkoholisches, wobei man auffallend viele Einheimische eher Schnaps (einheimischer „Malt“-Whisky und Rum) als Bier trinken sieht. Der Grund: Schnaps ist billiger als das einheimische Bier, d.h. man kauft für weniger Geld wesentlich mehr Alkohol. Gelegentlich findt man aber auch Bierkneipen mit Fassbier, dieses ist dann deutlich günstiger.
Einheimischen Wein habe ich auch gesehen, aber nicht verkostet. Der hohe Preis im Zusammenhang mit nicht sachgerechter Lagerung war mir das Risiko nicht wert. Bei dem Wein handelt es sich um ein Gemeinschafsprojekt mit Deutschen nahe dem Inle-See.
Noch ein Wort zum Frühstück in den Guesthouses. Dieses ist praktisch immer im Preis enthalten: Süßlich schmeckender Toast, Butter/Margarine, immer Früchte und Eierspeisen, Marmelade, Tee/Kaffee. Manchmal kann die Eierspeise durch Fried Rice mit Ei oder Pankake ersetzt werden, wenn man es am Abend vorher anmeldet.

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