Chiang Dao


Von Melaka ging unser Bus zurück nach Kuala Lumpur, wo wir noch eine Übernachtung einlegten. Am nächsten Morgen dann zum Flughafen und mit AirAsia nach Chiang Mai.

Am nächsten Tag bestiegen wir einen „Local Bus“ nach Chiang Dao, einem Städtchen etwa 1,5 Stunden nördlich von Chiang Mai. Wir bekamen die einzigen Plätze im Bus zugewiesen, die für Europäer tauglich sind – nur 2 statt 3 Sitze auf der Bank und genügend Beinfreiheit. (Die zierlichen Thailänder/innen saßen mit den Knien in Tuchfühlung zu der Sitzlehne davor.)

Chiang Dao selbst ist ein Städtchen mit ca. 8.000 Einwohnern, in dessen Umgebung sich alle Ethnien des Nordens befinden. Ferner soll es hier noch viel unberührte Natur, eine Höhle und zwei Nationalparks geben. Dies alles hatte uns gereizt, eine Woche hier verbringen zu wollen.

Ganz toll hat uns zunächst das von fern gebuchte Resort gefallen: Neun weit auseinander stehende Doppelbungalows mit riesiger Terrasse in einem tropischen Garten. Der deutsche Besitzer gab und gibt sich alle erdenkliche Mühe, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Er fuhr uns extra in den Ort (etwa 2 km entfernt), weil wir dort noch etwas kaufen wollten.

Am nächsten Morgen dann die Riesen-Überraschung: Landregen und heftiger Tropenregen wechselten sich ab, so dass unser Unternehmungsgeist absolut down war. Bis auf einen Spaziergang von 2 x 10 Minuten zum nahegelegenen 7-Eleven-Laden haben wir an diesem Tag nichts zustande gebracht. Immerhin haben wir eine großzügig überdachte Terrasse, von wo wir das Treiben des Wettergotts ganz entspannt beobachten konnten.

Am nächsten Morgen dann deutliche Wetterbesserung, eigentlich tröpfelte es nur noch von den Bäumen, es kam kein Nachschub  mehr von oben. Also mieteten wir kurzentschlossen einen Motorroller und fuhren etwa 16 km südlich auf der Nationalstraße 107 zu einem Elefantencamp, das allerdings dummerweise 10 Minuten früher geschlossen hatte. Wir setzten uns an den Tisch des Imbisses neben dem Camp-Eingang und ließen uns eine dicke Grapefruit „schlachten“. Sie schmeckte einfach köstlich, überhaupt nicht sauer, wie man sie in Deutschland kennt, sondern mit dezenter Süße.

Nachmittags fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein einige Nebenstraßen von Chiang Dao ab, entlang von Reisfeldern und deren Bewässerungssystem, bis uns ein Markt den Weg versperrte. Es handelte sich um die „Walking Street“, die einmal pro Monat hier stattfindet. Wir sind dann zum Abendessen noch einmal dorthin gefahren, um von den vielen Kleinigkeiten zu naschen, die dort angeboten werden. Es waren Gerichte der nordthailändischen Küche, die wir sonst nirgendwo bislang gesehen hatten und die uns ausnehmend gut gemundet haben.

Mein Fototagebuch: https://1drv.ms/u/s!Ag2t5CXb7IlWjA5zciOr53eJ4-fs

CU

Kategorien:Südostasien 2016/2017, Thailand Schlagwörter:
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