„Express-Bus“

25/01/2012 1 Kommentar

Wir hatten ein Ticket für den Express-Bus nach Phonsavan gekauft, ohne dass wir uns darunter etwas vorstellen konnten. Nun, der Bus entpuppte sich als altes Schlachtross, das sich wahrscheinlich schon in China das Recht auf sein Gnadenbrot erarbeitet hatte (vieles war chinesisch beschriftet), nun aber in Laos noch weiter Geld verdienen muss.
Alle 4 Reifen waren glatt wie ein Kinderpopo, das ehemalige Profil schien mit Bleistift dünn aufgezeichnet, die Gepäckraumklappen völlig durchgerostet, der Innenraum ziemlich verwahrlost und dreckig, halt ein Local-Bus. Außer uns waren auch nur noch 2 Deutsche unter den Passagieren.
Die Fahrt ging überwiegend durch’s Gebirge, wobei ein Pass unmittelbar in den nächsten über ging. Und da ging unserem Schlachtross oftmals fast die Puste aus und wir sahen uns schon schiebend auf der Straße, aber dann klappte es dann doch noch, aber auch nur gerade so.
Angehalten wurde 2x an Essen-Fass-Gelegenheiten, zwei weitere Stopps für menschliche Bedürfnisse fanden auf offener Straße statt, wobei die Männer sich ziemlich ungeniert in die Nähe des Busses stellten und die Frauen sich ein Stück weiter in die Büsche schlugen.
Der Straßenzustand scheint sich seit meinem letzten Laos-Besuch verbessert zu haben, und teilweise wurde auch fleißig gebaut. Gleichwohl wechselten sich an einigen Strecken permanent Asphalt- und Schotterstrecken miteinander ab, wobei der Fahrer immer versucht hat, das Tempo zu halten, egal welch Untergrund gerade angesagt was. Alles rappelte und klapperte, wir befürchteten den baldigen Exitus des Busses. Und vor den scharfen, unübersichtlichen Kurven erschallte dann des Busses kräftiges Horn, aber auch wenn plötzlich Kühe, Gänse oder anderes Getier plötzlich vor der Kühlerhaube auftauchte.
Insgesamt war es eine relativ kurzweilige Fahrt, wenn uns auch oftmals wegen des eintönigen Motorengeräuschs und dem einschläfernden laotischen Singsangs aus den Lautsprechern partiell die Augen zu fielen.
Immerhin: Eine Fahrt auf Augenhöhe mit den Einheimischen und die Strapazen wert.
CU

Kategorien:Thailand/Laos 2012

Abschied von Luang Prabang

Wir haben hier ein paar ganz entspannte Tage verbracht, fast ohne jegliches Programm.
Heute sind wir – wieder einmal – durch diese wirklich schöne Stadt geschlendert, gestern hatten wir die Höhlen in Pak Ou per Boot besucht – 5 Personen in einem kleinen Kahn – richtig gemütlich und schön.
Morgen geht’s weiter mit dem Bus nach Phonsavanh im Osten, wo es riesige Tonkrüge ungeklärten Ursprungs mit bis zu 2,5 m Durchmesser zu bewundern gibt.
2 Fotos: Die zentrale Kreuzung am Markt und die gemütliche Gasse, in der wir wohnen
CU

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Wir bleiben noch

Wir fühlen uns in dieser außergewöhnlich schönen Stadt sauwohl und haben beschlossen, eine ganze Woche hier zu verbringen …
Ich werde mich gelegentlich mal melden.
CU

Akklimatisierung in LP

Gemütliche Erkundung von Luang Prabang: Entlang des Mekong mit den vielen Restaurants, von denen man einen herrlichen Blick über das Wasser in die Ferne hat. Eine Frau bot Kokosnüsse an, sie werden zunächst mit einem kleinen Beil so angeschlagen, dass mit einem Strohhalm die Milch gesaugt werden kann. Dann wird die Nuss halbiert und das Fruchtfleisch mit dem kleinen, typisch asiatischen Suppenlöffel aus Blech ausgekratzt. Lecker, diese Zwischenmahlzeit, sie kostete 1 Euro für 2 Personen.
Dann kreuz und quer über die Halbinsel gelaufen, wunderschöne Straßen und Gassen mit viel Grün erlebt, Tempel besichtigt, alles in einer wunderbaren, sehr entspannten Atmosphäre. Fruchtshakes am Mekong und dessen Zufluss, dem Nam Khan. Erneut eindrucksvoll der tägliche Nachtmarkt mit ausschließlich Kunsthandwerk.
Es hat mir mindestens genau so gut gefallen wie vor 4 Jahren, als ich schon einmal hier war, und an Vieles konnte ich mich spontan erinnern. Wirklich, eine sehr schöne Stadt!
CU

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Kategorien:Thailand/Laos 2012

nach Luang Prabang (2)

Die Übernachtung in Pakbeng war OK, das Preisniveau ist hier generell recht hoch, da sich die wenigen Geschäfte/Restaurants/Guesthouses keinen Preiswettbewerb liefern. Da jeder Reisende zwischen Houay Xai und Luang Prabang hier Zwischenstationen machen muss, ist er auf diesen Ort und seine Einrichtungen angewiesen. Einein ATM oder eine Geldwechselmöglichkeit gibt es nicht, das erledigen die Restaurantbesitzer zu teilweise recht schlechten Kursen.
Das Boot nach Luang Prabang sollte um 9 Uhr starten, sagte die Frau in unserem Guesthouse, von anders lautenden Infos sprachen Mitreisende: 9:30 bzw. 10 Uhr, definitiv legte das Boot dann um 9:40h ab.
Es war lausig kalt, zur Basistemperatur kam noch der Fahrtwind hinzu, insgesamt gefühlte 0°. Brrr… Wir zogen alles an, was wir in unseren Tagesrucksäcken verfügbar hatten. (Das große Gepäck war unter Planken verstaut.) Gegen Mittag wurde es leicht besser, die Sonne hatte die Luft mittlerweile etwas erwärmt, und eine heiße Instant-Suppe aus der Bordküche trug das ihrige zu unserem Wohlbefinden bei.
Völlig unbeeindruckt von den Temeraturen zeigte sich übrigens unsere amerikanische Dauer-Party-Truppe: die Jungs traten in Achselshirts und Bermudas auf, die Mädels schulterfrei und tief dekolletiert und mit Hot Pants oder knappsten Kleidchen. Nach einer gewissen Anlaufzeit – wahrscheinlich aufgrund der Auswirkungen des gestrigen Partystress’ – liefen sie langsam wieder zur Hochform auf. Wir hatten es aber insofern etwas besser als gestern, als ein Teil der Gruppe nur noch Plätze im Heck hinter der Maschine bekam, so dass der Partlärm im vorderen Teil des Bootes, in dem auch wir saßen, gegenüber gestern doch spürbar reduziert war.
Um 17.30h legten wir dann in Luang Prabang an.
CU

Kategorien:Thailand/Laos 2012

nach Luang Prabang (1)

7:15h Frühstück, dann zur thailändischen Immigration, um uns den Ausreisestempel zu holen. Mit einem kleinen Boot über den Mekong nach Laos, und das Visa on Arrival für 30 Tage (30USD) geholt. Viel Schreiberei, ging aber völlig problemlos.
Entgegen dem Plan (10:00h) fuhr das Slowboat erst um 12:20h ab, man ließ uns die ganze Zeit vor einem Supermarkt sitzen und hoffte wohl auf reichlich Provision.
Das Boot verfügte über relativ gute Sitze. Vor uns saß allerdings eine Meute saufender und grölender Amis mit Picknick-Boxen voll mit Bier und Schnaps. Und dabei hätte es so beschaulich sein können, die vorbei ziehende Landschaft, den Urwald links und rechts oder die Menschen am Ufer in Ruhe betrachten zu können … Dreimal hielt das Boot an und ließ Laoten von Bord. Irgendwann dann eine längere Pause (1/2 St.) gegen 17h. Danach fiel plötzlich der Motor aus, konnte aber nach etwa 5 Minuten wieder in Ordnung gebracht werden.
Ankunft in Pakbeng, unserem Etappenziel. Hotelzimmer ok (war in unserem Package-Preis enthalten), relativ günstiges Restaurant mit wirklich leckerem Essen und WiFi gefunde.
Soweit zu heute im Telegrammstil!
CU

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Kategorien:Thailand/Laos 2012

Chiang Khong

Wir sind vorhin in dem kleinen, nicht ungemütlichen Grenzstädtchen zu Laos angekommen und hatten auf dem Weg hierhin noch den weißen Tempel in der Nähe von Chiang Rai ‘mitgenommen’.
Wir wohnen hier sehr schön in der Nähe der Fähre direkt oberhalb des Mekongs. Ich denke, dass wir hier einen schönen, stimmungsvollen Abend erleben werden.
Die Fotos zeigen unsere Hütte und den Blick von unserer Terrasse auf’s Wasser und die gegenüber liegende laotische Seite.
CU

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Kategorien:Thailand/Laos 2012

Der Sonntagsmarkt…

… in Chang Mai ist ein besonderes Erlebnis, zu dem mittlerweile auch viele Thais anreisen. Schwerpunkt ist Kunsthandwerk, sei es textil-, holz- oder metallmäßig.

Ab 17 Uhr werden 2 Hauptstraßen komplett für den Verkehr gesperrt, dort werden dann Verkaufsstände aufgebaut. Die Innenhöfe der angrenzenden Tempel werden umfunktioniert zu Fressmeilen mit Ständen, die unterschiedlichste Speisen anbieten, sogar etwas Döner-ähnliches wurde gesichtet.

Hinzu kommt der große Platz am Ta Pae Gate, wo auch genug Platz für Massage-Liegen ist (30 Min 60 Bath).
Die Stimmung ist grandios, vor allem nach Anbruch der Dunkelheit.

Es hat sich für uns gelohnt, den Aufenthalt in Chiang Mai zu verlängern, um diesen Markt – der nur noch vom Nachtmarkt in Luang Prabang getoppt werden kann, zu erleben.
CU

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Kategorien:Uncategorized

Elefantencamp

Gestern waren wir in einem Elefantencamp, etwa 50 km außerhalb von Chiang Mai. Dort wurde uns gezeigt, was man so als Dickhäuter alles lernen kann: Baumstämme bewegen, figürliche Darstellungen (Vögel, Elefanten) zeichnen, den Fußball kicken … Dann natürlich im Takt der Musik tanzen (schrecklich dieses Affentheater) u.a.m. Eigentlich wurden diese Tiere zum Bäume schleppen abgerichtet, aber was die da für die zahlenden Touris daraus gemacht haben …
Anstrengend war der Ritt auf dem Elefanten durch die Natur mit zweimaliger Flußdurchquerung, dieser Schaukelgang ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. –

Heute ist unser letzter Tag in Chiang Mai, und wir werden gleich zum Sonntagsmarkt aufbrechen. Die Temperatur ist mittlerweile wieder ganz OK, nachdem es heute Morgen so frisch war, dass wir – das erste Mal auf der Reise – unsere Jacken
anziehen mussten. Dafür ist aber herrliches Sonnenwetter, das totale Kontrastprogramm zum trüben gestrigen Tag.

CU

Kategorien:Thailand/Laos 2012

Chiang Mai

Wir sind nun schon einige Tage in Chiang Mai und genießen die hiesige entspannte Atmosphäre, bummeln durch die Altstadt, die durch Wassergräben und einen Wall begrenzt wird, auf dem früher offenbar die Stadtmauer gestanden hat – Relikte davon sind an den 4 Toren noch bzw. wieder zu sehen.

Natürlich ist vieles hier sehr touristisch, gleichwohl (oder deshalb?) sind viele Menschen ausgesprochen freundlich. Und es gibt auch nur sehr selten Belästigungen durch Tuk-Tuk-/Taxifahrer Schlepper o.ä. Und wenn, dann wirklich in vertretbarem Rahmen.

Wir wohnen hier im Cumpun-Guesthouse, das günstige Zimmer mit Bad anbietet, aber unter hygienischen Defiziten leidet. Hauptsächlich aus diesem Grund ziehen wir morgen für die letzten drei Nächte in ein besseres GH um. Wir werden nämlich unseren Aufenthalt hier verlängern, nicht zuletzt weil wir unbedingt den Sonntagsmarkt erleben möchten, der mich bei meinem Besuch vor 10 Jahren sehr beeindruckt hatte.

Wir genießen hier die regionale wie die japanische und chinesische Küche, die es in Garküchen und kleinen einheimischen Restaurants zu kosten gibt. Gerade eben hatten wir bei einem Chinesen in der Nachbarschaft ein kulinarisches Aha-Erlebnis, das auch das folgende Chang-Bier nicht ad hoc zu verdrängen vermochte.

CU

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