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Nakhon Sawan – absolut untouristisch


Bank hatte uns schon früh am Morgen zur Bahnstation gebracht und uns nochmal gesagt, wir sollten uns an ihn wenden, wenn wir Probleme haben – eine tolle Geste. Und wir mussten später auch auf sein Angebot zurück kommen…

Zunächst jedoch erlitten wir knapp 8 Stunden Bahnfahrt in der 3. Klasse, zwar sehr authentisch, aber gleichwohl anstrengend. Hier konnte man z.B. wieder  einmal die Großmut und Geduld der Thais beobachten, niemand beharrte auf sein Recht, wenn es um die reservierten Sitzplätze ging und ein anderer Platz frei war.

Das Aussteigen hätten wir beinahe verpasst, da mir das GPS auf dem Smartphone einen anderen Namen als erwartet angezeigt hatte. Glücklicherweise fragte ich beim Halt im Bahnhof rein zufällig den Sitznachbarn nach dem Namen der Station. Während wir uns einen Weg zum Ausstieg aus dem Wagen bahnten, reichten hilfreiche Hände unser Gepäck durch’s Fenster nach draußen!

Wir hatten es schon geahnt, aber spätestens auf dem Bahnhofsvorplatz wurde es ganz deutlich: Wir waren in einer absolut untouristischen Stadt gelandet. Das Preisniveau ist absolut niedrig, die Fahrt mit dem Sammeltaxi in die 6 km entfernte Innenstadt kostete 10 Baht, das sind umgerechnet 0,25 €!  Silche Beispiele für das Preisniveau gibt es viele, z.B.  unser Hotel – relativer Neubau, 4 Sterne – kostet 14€/Zimmer/Nacht. Und das ist Tipp-Topp!  

 Leider musste ich dieses schöne Zimmer zwei Nächte allein bewohnen, da Christa in dieser Zeit wegen einer Fußentzündung, hervorgerufen durch mehrere Insektenstiche, in dem benachbarten Krankenhaus stationär untergebracht war…

Aber jetzt ist alles soweit wieder ok, wir müssen jetzt nur noch auf die Ergebnisse der angesetzten Blut-Zellkulturen warten  und die nächsten Tage hier irgendwie totschlagen. Leider scheint es in der Stadt keinen Rollerverleih zu geben, wodurch sich unser Aktionsradius deutlich reduziert, denn zum Herumlaufen ist es hier definitiv zu heiß. Wie gesagt: Keine Nachfrage nach so etwas, da keine Touristen.

 Blick aus unserem Hotelzimmer 

Geändert haben sich durch den unfreiwilligen Krankenhausaufenthalt auch unsere weiteren Reisepläne. Für morgen war der Flug nach Myanmar geplant, der natürlich jetzt ausfallen muss. Morgen ist außerdem der letzte Tag unserer Aufenthaltsgenehmigung in Thailand. Ich werde also morgen früh mit einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung das örtliche Immigration Office aufsuchen und um Verlängerung der Genehmigung nachsuchen.

Nachfolgend einige Fotos vom See, der von einer schönen Parkanlage umgeben ist und zwei Inseln hat.

CU 

    
   

Kategorien:Thailand 2015/2016
  1. Willi
    05/01/2016 um 11:43

    Gute Besserung und viel Glück bei der Weitereise nach Myanmar. Insektenstiche am Fuß erinnern mich an Sandfly-Bisse, die sich böse entzünden können. Bin aber bisher davon verschont geblieben.

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