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Zurück in Malaysia


Die Zeit auf Bali war eigentlich recht schnell vergangen, nicht zuletzt wegen unseres tollen Bungalows in der wunderschönen Gartenanlage. Unser Flug nach Kuala Lumpur ging spätabends, davor war noch die Besichtigung des Felsentempels Tanah Lot vorgesehen.

Wir nahmen einen letzten Brunch bei „unserem” Putu, der auf seinen zwei Gasflammen mal wieder leckeres Essen zauberte. Beim Abschied standen ihm die Tränen in den Augen, ich denke, wir waren ihm nicht nur als Umsatzbringer ans Herz gewachsen. Er hatte zwischendurch schon mal gemeint, wir würden ihm gutes Karma bringen. Er gab uns ein Fresspaket mit Mangustinos, Bananen und selbst gemachten Reismehlküchlein mit Palmzucker und Kokosmilch in Bananenblätter eingewickelt mit.

Unser Fahrer brachte uns dann quer über die Insel zum Felsentempel Tanah Lot, wo uns ein großes Spektakel an Verkaufsbuden und Touristen erwartete. Der eigentliche Schock fürmich aber war, dass mehrere Schutzmauern um das Heiligtum hoch gezogen waren und den ursprünglich tollen Anblick, so wie ich ihn vor 10 Jahren erlebt hatte, verschandelten.

Ich versuche, diesen Ort so in Erinnerung zu behalten, wie ich ihn damals gesehen hatte.

Danach ging es zum Flughafen, wo uns unser Fahrer besonders herzlich verabschiedete. Sehr beeindruckend fand ich, dass er den vorher ausgehandelten Fahrpreis nicht nachzählte und das Geld einfach einsteckte. Immerhin handelte es sich um eine für balinesische Verhältnisse recht ordentliche Summe.

Der Flug nach Kuala Lumpur mit AirAsia verlief sehr unruhig, so wie ich es bisher kaum erlebt hatte. Aber immerhin war der Flieger einigermaßen pünktlich, so dass wir noch den letzten Bus vom 1 Stunde entfernten Flughafen erreichten. Müde und ziemlich groggy erreichten wir gegen 3:30 h morgens unser Hotel. –

Nach langem Ausschlafen besorgten wir uns auf dem hochmodernen TBS-Busbahnhof die Tickets für die nächste Busfahrt nach Melaka, wo wir noch ein paar Tage verbringen wollten.

Dieser Reisetag fing schon gut an: Unser Bus fuhr ohne Klimaanlage, so dass wir ganz gehörig schwitzen. Und das während 3 Stunden, er stand die meiste Zeit auf der Autobahn im Stau. Am Zielort schließlich erschreckte uns schon der bloße Anblick des von uns gebuchten Hotels. Und das Zimmer war sehr herunter gekommen und Bad/Toilette so dreckig, dass wir erst einmal ein Reinigungskommando bestellten. Nein, hier bleiben wir nicht, sagten wir uns, und fragten in umliegenden Hotels nach den Preisen. Das Prima-Hotel gleich um die Ecke sagte uns dann zu und bot uns nach Inspektion der verfügbaren Zimmer und einigen Verhandlungen ein Superior-Zimmer zu einem Preis an, der unter dem für Standardzimmer liegt. Ich denke, dass wir uns dort für 3 Nächte wohl fühlen werden.

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CU

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