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Insel Penang


Wir waren jetzt 3 volle Tage auf Pulau Pinang, wie die Insel offiziell heißt. Die meiste Zeit haben wir George Town erkundet. Diese Großstadt wurde nie von irgendwelchen Kriegsereignissen berührt und ist deshalb so erhalten, wie sie im Laufe der Jahrhunderte gewachsen ist. Sie wurde vor einigen Jahren zusammen mit Melaka (Malakka) von der UNESCO als Weltkulturerbestadt ausgezeichnet.

Wir sind kreuz und quer durch die sehr interessante Altstadt, Little India genannt, gelaufen. Die durchweg 2-stöckigen Häuser enthalten integrierte Arkaden, in die es sich bei Starkrege gut flüchten lässt. Aber auch bei brennender Sonne bieten die Bogengänge willkommenen Schutz. Allerdings versperren hier geparkte Mopeds oft den Durchgang, so dass es meistens sinnvoller ist, direkt auf der Straße zu laufen. In Little India konzentriert sich die touristische Infrastruktur mit Guesthouses, Kneipen, Gastronomie westlichen Zuschnitts und auch etwas Rotlicht. Es war nett, sich hier hier etwas treiben zu lassen.

Ein weiterer Schwerpunkt George Towns, der unser Interesse geweckt hatte, war die Besichtigung des Viertels, das die „Kolonialherren“ verschiedenster Nationen geschaffen haben. An der Inselspitze beim Hafen stehen die mehrstöckigen ehemaligen Verwaltungsgebäude, weiß gestrichen und bestens renoviert, heute Sitz von Banken und Großfirmen – der komplette Kontrast zu Little India.

Gestern, an unserem dritten Penang-Tag, besuchten wir Kek Lok Si, die größte buddhistische Tempelanlage Malaysias. Sie erhebt sich auf einem Hügel, eine halbe Fahrstunde außerhalb George Towns vor den Penang Hills. Eine schmale, überdachte Treppe mit den unvermeidlichen Händlern führt nach oben, vorbei an einem Teich voller Schildkröten.

Oben in der eigentlichen Anlage wird ein reich geschmückter Innenhof mit Statuen, Wandelgängen, Tempelchen erreicht. Weiter geht es über mehrere Terrassen, die durch Treppen miteinander verbunden sind. Eine Drahtseilbahn überbrückt zuletzt den Höhenunterschied zur obersten Ebene. Diese große Plattform wurde offenbar in den letzten Jahren komplett umgebaut, denn bei meinem Besuch vor 8 Jahren sah das hier völlig anders aus. Weder die 30 m hohe Statue der Barmherzigkeitsgöttin, noch die große Gebetshalle oder die kleine Anlage mit Teich und Wasserfall waren damals vorhanden.

Eine wirklich schöne Anlage, top gepflegt und immer weiter ausgebaut. Und das ohne Eintritt!

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CU

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