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Nach Saigon (HCMC)


Flug mit Air Mekong von Duong Dong (brandneuer Flughafen) in einer alten zweistrahligen Bombardier der Air Canada nach Saigon. Angenehmer Flug (45 Minuten); Zubringerbus (Linie 152) vom Flughafen bis Ben Thanh Markt. Der klimatisierte Bus fährt vor dem internationalen Terminal ab und kostet 4.000 Dong incl. Gepäck.

Das war für uns natürlich ganz easy, da das von uns ausgesuchte und vorgebuchte Hotel nur 10 Minuten vom Busbahnhof entfernt liegt. Es handelt sich um das Thanh Long Hotel, das bei booking.com hervorragende Bewertungen erhalten hatte und diese auch völlig rechtfertigte: blitzsaubere mittelgroße Zimmer mit Sitzgruppe (2 Sessel und Tisch), Schreibtisch, Kühlschrank, Bad mit übergroßer Duschkabine, und das alles in Top-Zustand. Ich beschreibe dies deshalb so ausführlich, da dies das absolute Kontrastprogramm zu den letzten 3 Tagen in Phu Quoc darstellt. Und das alles in sehr zentraler Lage für 20 USD pro Zimmer und Nacht! Eine Top-Empfehlung.

Nach einer kurzen Erfrischungspause haben wir dann einen Optiker besucht, den ich von früher her kenne, und habe mir eine neue Brille anfertigen lassen, zu einem Bruchteil des in Germany fälligen Betrages. Etliche Optiker befinden sich im Übrigen auf der Straße hinter dem Ben Thanh Markt.

Der Abend wurde mit einem Sundowner auf der Dachterrasse im 5. Stock des Rex-Hotels eingeleitet. Eine wunderschöne Location, die ich sehr liebe. Da die Preise in den letzten Jahren offenbar stark angezogen haben, gab es nunmehr mit etwas über 7€ für 0,6l das wahrscheinlich teuerste Bier meines Lebens, aber dafür sitzt man ganz entspannt über dem Großstadtgewimmel. Na ja, das Budget ließ das als Ausrutscher mal zu. Leider hat das Top Roof Restaurant stark an Atmosphäre eingebüßt, da etliche kitschigen Elemente wie die kritzegrün angestrahlten Palmen auf der Brüstung entfernt und durch funktionelle Elemente wie einer Reihe von Sparlampen ersetzt wurde.

Das Abendessen fand auf dem Nachtmarkt an den Seiten des Ben Thanh Marktes statt, inmitten einer sehr quirligen Umgebung, diesmal gab es ausgesucht leckere Frühlingsrollen.

Fotos

CU

Kategorien:Vietnam 2012/2013 Schlagwörter: , ,
  1. 30/12/2012 um 12:45

    Auflösung des Frucht-Rätsels vom 30.12.2012 auf Michaels Evernote-Seite:

    Die Mangostane (Garcinia mangostana), auch Mangostan, Mangostanbaum, Mangostin oder Mangostinbaum genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Garcinia in der Familie der Clusiaceae. Das Wort „Mangostan“ stammt aus dem Malaiischen. Die Frucht dieses tropischen Baumes, genannt Mangostanfrucht oder nur Mangostan, ist essbar und reich an Antioxidantien.

    • 30/12/2012 um 12:48

      Die Mangostan bzw. Mangostanfrucht enthält Antioxidantien in hoher Konzentration. Einige der bekanntesten sind die Xanthone, Stilbene, Tannin, Katechine und Polyphenole. Mangostan hat sich sogar als wirksamer als Vitamin E (einer der stärksten bekannten Antioxidantien) herausgestellt, was die antioxidative Wirkung betrifft.[1]

      Die Mangostanfrucht ist nach heutigem Kenntnisstand die reichste natürliche Quelle für Xanthone, eine bedeutsame gesundheitsunterstützende Wirkstoffgruppe, die zu den Flavonoiden zählt. Xanthone sind Breitband-Antioxidantien bzw. sogenannte Superantioxidantien; sie können als kraftvolle Anti Aging-Substanzen und effektive Entzündungshemmer in allen Körperbereichen agieren.[2] Hauptträger der gesundheitlichen Wirkungen ist das Alpha-Mangostin, das vorrangig im Fruchtfleisch der Mangostanfrucht konzentriert ist.

      • 30/12/2012 um 12:53

        Danke Willi, den Namen habe ich zwar irgendwo auf einem Schild gelesen, hat mir aber nichts gesagt. Die Früchte schmecken wirklich gut, vielleicht mache ich hier eine Mangostan-Kur und komme als Jugendlicher zurück …

  2. 30/12/2012 um 13:02

    Übermäßiger Genuss von Saft der Mangostanfrucht, einschließlich der Verwendung der Bestandteile der Schale selbst (Pericarp), kann zu einer schweren Übersäuerung des Blutes führen. Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Mangostane

    • 30/12/2012 um 13:46

      OK, den Saft wollte ich ohnehin nicht trinken und die Schale nicht essen. Aber es immer gut, einen Freund in der Ferne zu wissen, der einen vor dem Schlimmsten bewahrt …

      • 30/12/2012 um 14:30

        Schlimmer als Mangosansaft soll ja noch das vietnamesische Feuerwerk morgen abend sein … 🙂

      • 30/12/2012 um 14:50

        Wir sind auch schon gespannt!

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