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Geldtausch-Erfahrungen


Das Thema lautet: In welcher Form nehme ich Geld mit und wie tausche ich es in Landeswährung? Bei meinen Reisen in Asien während der vergangenen 10 Jahre hatte ich unterschiedliche Strategien verfolgt und glaube jetzt, die (für mich) optimale Variante gefunden zu haben.
Früher bin ich mit einem Mix aus Traveller-Checks (TC) und Bargeld in Euro unterwegs gewesen.
Die Mitnahme von Barem hat sich bewährt – viele Wechselmöglichkeiten zu akzeptablem Kurs, meistens ohne Wechselaufschlag -, die Verwendung von TC dagegen nicht. Das Hauptargument für TC ist die Absicherung bei Verlust. Dafür nmt man aber einige Nachteile in Kauf: Bei der Beschaffung und auch beim Einlösen werden nicht unerhebliche Gebühren fällig, die den recht guten Kaufkurs doch deutlich mindern. Weiterhin kann sich die Einlösung mitunter als recht schwierig erweisen; falls man sich nicht gerade in einem Backpacker-Zentrum mit Wechselstuben befindet, ist man auf Banken und deren Öffnungszeiten angewiesen. Und hat man es dann zum zuständigen Bankschalter geschafft, beginnt eine umständliche und zeitraubende Prozedur mit Formulare-Ausfüllen und Paß-Vorlage. Auch habe ich es erlebt, dass ich in einer großen Bank in Ninh Bin (Vietnam) mehrfach von Pontius zu Pilatus geschickt wurde, bis sich jemand fand, der die banktechnische Abwicklung beherrschte. Ein Trauerspiel! Wie neidisch habe ich auf die vielen ATMs mit u.a. Visa-Zeichen geschaut, an denen ich problemlos hätte Geld ziehen können. (MasterCard und EC-Karte mit Maestro-Zeichen hatte ich dabei, konnten aber an diesen Automaten nicht verwendet werden.
Ich beschloss, mir für künftige Reisen eine Visa-Card zuzulegen, und zwar eine Karte, mit der ich weltweit kostenlos Geld abheben konnte, ohne zusätzliche Bankgebühren zahlen zu müssen. Meine Recherchen führten mich zur Deutschen Kreditbank, einer Tochtergesellschaft der BayernLB. Bei Eröffnung eines per Internet geführten Kontos (komplett kostenfrei incl. EC-Karte) wird eine kostenlose Visa-Karte zur Verfügung gestellt, mit der weltweit ohne Gebühren Geld abgehoben werden kann. Weiterer Vorteil: Guthaben auf dem Visa-Konto wird mit gegenwärtig 2,05% verzinst – ein super Zinssatz für täglich verfügbares Geld!
Soweit die Theorie, die Praxis konnte ich hier in Thailand testen. Das Ergebnis: Alles funktionierte bestens, so wie ich es mir erhofft hatte, mit einer einzigen Einschränkung: Die meisten thailändischen Banken verlangen für das Geld-Ziehen eine Gebühr von 150 Bath (3,30€) je Vorgang. Allerdings habe ich eine Bank gefunden, die diesen Aufschlag nicht verlangt, die Ayuthya-Bank. Filialen dieses Instituts (Firmen-Signalfarbe: gelb) habe ich während meiner Thailand-Reise überall dort gefunden, wo ich frisches Bargeld benötigt habe.
Inder Regel waren die Auszahlungenin 2-3 Tagen von dem Guthaben auf mein Visa-Konto abgebucht, wie ich online checken konnte. Der abgerechnete Kurs lag dabei deutlich über demjenigen, den ich beim Umtaisch von Bargeld erhalten hätte.
Bargeld in Euro-Scheinen habe ich gleichwohl immer dabei, für Notfälle.
Damit ich künftig nicht von einer einzgen Karte abhängig bin, werde ich mir vor der nächsten Reise eine Zusatzkarte ausstellen lassen, die ich dann unterwegs an einem besonders sicheren Ort aufbewahre.
(Übrigens: Von der DKB bekomme ich für diesen Text weder Honorar noch sonstige Vergünstigungen. Schade eigentlich …)
CU

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