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Burmanische Buserlebnisse


Gebucht war der Morgenbus von Hpa-an nach Yangon, von wo ich am nächsten Tag nach Thailand weiter fliegen mußte. Ich hatte mir das Bus-Ticket rechtzeitig besorgt und einen vernünftige Sitzplatz in vorderen Bereich erhalten. Um 6.30 h sollte ich mich mit meinem Gepäck vor dem Ticketbüro einfinden. Als ich bereis am Vorabend in meinem Guesthouse auscheckte, sagte mir der Besitzer jedoch, dass mit der Abfahrt frühstens um 7.30 h zu rechnen sei.
Natürlich hörte ich nicht auf ihn, ich konnte es schließlich nicht riskieren, den Bus zu verpassen.
Am nächsten Morgen stand ich also überpünktlich auf der Matte und wartete geduldig. Natürlich kam der Bus nicht pünktlich, und so frühstückte ich erst einmal in einem nahe gelegenen Cafe, den Busstopp ier fest im Auge. Endlich war es soweit, der Bus kam mit etwa 45 Minuten Verspätung – und war schon voll mit Einheimischen besetzt. Nachdem ich vergebens versucht hatte, mir mit meinem Gepäck Zugang zum Inneren des Busses zu verschaffen – weitere Mitreisende scheiterten ebenfalls – griff die resolute Leiterin des Ticketbüros ein. Nahezu alle Personen mussten aussteigen und warten, bis die reservierten Plätze eingenommen waren. Dann wurde das Gepäck verstaut. Da die Gepäckklappen offenbar bereits voll waren (vielleicht gab es auch keine?), musste im Bus jeder freie Winkel unter den Sitzen für das Gepäck genutzt werden. Das führte in der Folge natürlich zu sehr beengten Platzverhältnissen. Dann durften die draußen Wartenden wieder einsteigen, und auch ihre Habe wurde untergebracht. Nachdem alle Reisenden wieder im Bus waren, wurden Mini-Plastkhocker im Mittelgang aufgestellt, so dass jetzt jede Reihe aus 6 Sitzen bestand. Wer hier keinen Platz fand, das waren so zwischen 10 und 12 Personen, drängte sich hockend und stehend zwischen Fahrer und Ausgang und auch halb im Freien auf den Trittbrettern. Unterwegs hielten weitere Laute den Bus an und wurden auch mitgenommen nach dem Motto: „Einer geht immer noch.“
CU

Kategorien:Burma 2010 Schlagwörter:
  1. Uschi
    17/02/2010 um 16:44

    Hallo Michael,
    ja das kommt mir doch alles so bekannt vor…grins..
    Dein Blog ist wirklich voll mit Informationen und zum Lachen ist auch einiges dabei.Leider kann ich die nächsten Tage nichts lesen und an den PC komme ich auch nicht, ähnlich wie in Burma….smile..
    Ich wünsche Dir deshalb schon heute:Genieße die letzten Tage,lass‘ Dir viel Sonne auf den Pelz scheinen, denn hier kennen wir keine Sonne mehr und hab‘ eine gute und unkomplizierte Rückreise.Den A380 lässt Du aber für mich stehen.
    Grüsse von Uschi

    • 18/02/2010 um 12:29

      Liebe Uschi,
      ja es hat sich wohl noch nicht allzuviel geändert in den letzten Jahren, aber die Entwicklung geht weiter …
      Danke für Deine Wünsche, ich werde jetzt die letzte Woche noch faulenzen und in der Hitze braten, bevor es wieder heim ins kalte Germany geht.
      Liebe Grüße
      Michael

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