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Internet & Co in Burma


Es gibt in Burma mittlerweile viele Möglichkeiten, das Internet zu nutzen, allerdings sind die Zugänge zu WWW und Email staatlich reglementiert. Das bedeutet: Manche Web-Seiten sind gesperrt und können nicht so ohne Weiteres aufgerufen werden, so auch diese Blog-Seiten. Und wenn dann die Meldung „Access denied“ auf dem Monitor erscheint, hilft der freundliche Betreiber des Internetcafes weiter, stellt den Proxy-Server um und schon klappts, langsam, aber immerhin. Eine andere Variant ist die Einwahl über http://www.usatunnel.com, damit habe ich die letzte Zeit fast immer gearbeitet.
In der Email-Kommunikation sollen angeblich einige Provider gesperrt sein, u.a. Hotmail. Dazu kann ich nichts sagen, da ich im Ausland immer Gmail verwende, und Gmail ist praktisch auf jedem öffentlichen Rechner in Burma quasi voreingestellt. Einer Bekannten, die zu dieser Zeit ebenfalls in Burma weilte, hatte ich an Hotmail geschrieben, sie hat das Mail erhalten und mir über Hotmail zurück geschrieben.
Generell sind die Internet-Dienste recht langsam, morgens vor 10h geht’s noch, danach reduziert sich die Verbindungsgeachwindigkeit drastisch, und abends, wenn die Rechner in den Shops mit Touristen belegt sind, wird das Ende der Leistungsfähigkeit erreicht.
WiFi kann in den meisten Internetcafes zugeschaltet werden, der Preis ist der gleiche wie bei Verwendung stationärer Computer. Gelegentlich hat man auch das Glück, kostenloses WiFi nutzen zu können, beispielsweise in teuren Hotels (z.B. Sedona-Hotel in Mandalay), die diesen Service ihren Gäste bieten Man setze sich dann einfach in die Lobby, bestelle einen Kaffee (oder auch nicht) und erledige seine Jobs mittels iPhone oder Netbook.
Telefonieren ins Ausland wird in den meisten Internetcafes ebenfalls angeboten (Schild „IDD“), dies funktioniert allerdings nicht über eine Internetverbindung, sondern vom Handy aus und ist mit 2.000-3.000 Kyat/min recht teuer.
Ein zusätzlicher Tip: Akkus von Kameras, Mobilphones etc. können super in Internet-Cafes aufgeladen werden, da diese Betriebe gegen die langen Stromunterbrechungen gewappnet sind und durch Generatoren immer Strom zur Verfügung haben.
CU

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