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Kleine Einblicke ins Mönchsleben


Nach 13 Stunden fahrt bin ich nachts um 3 Uhr in meinem (telefonisch vorgebuchten) Hotel in Bago angelangt. Freundlicherweise durfte ich schon fuer die naechste Nacht einchecken und konnte mich daher noch ein paar Stunden auf’s Ohr hauen. Hatte aber im Bus, der halbleer war, schon relativ gut geschlafen.
Hier in Bago gibt es wieder mal eine Menge Pagoden konzentriert auf einem Fleck (warum weiss ich wirklich nicht), davon viele frei in der Landschaft stehende und liegende Buddhas, zwei liegende sind jeweils 55 bzw. 45 m lang und 16 m hoch – sehr beeindruckend, selbst wenn man schon viele Pagoden und Buddhas gesehen hat.
Ein besonderes Erlebnis war die Moenchsspeisung in einem der hiesigen Kloester, zu der jedermann Zutritt hatte. In der schlichten Kueche konnt man sozusagen in die Kochtoepfe schauen, in denen die Zutaten hergerichtet wurden, die dann auf die Tische im grossen Speisesaal gestellt wurden. Nach mehreren Schlaegen auf einen Holzgong setzten sich aus zwei Richtungen die Moenche in Bewegung, liessen sich vor dem Speisesaal ihre Schuesseln mit Reis fuellen, gingen dann zu den Tischen und verzehrten – nach einem gemeinsamen, umfangreichen Gebet – schweigend ihr Mahl. Gott sei dank waren diesmal nicht so viele Touristen anwesend, aber es war auch so schon genug Spektakel. Normalerweise lehne ich so etwas ab, aber wann sieht man schon mal Details aus dem Moenchsleben?
CU

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